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Stopfkuchen

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Anlässlich des 100. Todestages des Autors am 15. November 2010 wird ein ungeklärter Mord, der die Kindheit von Eduard, Heinrich und Valentine überschattete, thematisiert. Jahrzehnte später führt die überraschende Lösung des Falls zu der Erkenntnis, dass nichts so ist, wie es scheint. In diesem modernen Roman von Wilhelm Raabe entfalten sich die Folgen scheinbar harmloser Kinderscherze, während hinter der heimatlichen Idylle Abgründe aufklaffen. Eduard, der Ich-Erzähler, kehrt nach vielen Jahren aus dem südlichen Afrika in die deutsche Provinz zurück. Er glaubt, mit seiner Weltläufigkeit überlegen zu sein, doch die Menschen sind wenig beeindruckt, insbesondere sein Jugendfreund Heinrich, auch „Stopfkuchen“ genannt. Nostalgisch erinnert sich Eduard an ihre gemeinsame Zeit, während Heinrich eine eigene Geschichte erzählt, die von Quälereien und einem Mord handelt, für den ein Unschuldiger büßte. Plötzlich erscheint die Kindheit in einem anderen Licht. Der Leser fiebert der Auflösung des Verbrechens entgegen und fragt sich, wer hier der wahre Spießbürger ist: der freigeistige Stubenhocker oder der Weltenbummler mit seinem Abenteurerdünkel. Raabe thematisiert eindringlich, wie früh zugefügte Schmerzen im Erwachsenenalter nachwirken und verknüpft geschickt die Vergangenheit und Gegenwart seiner Figuren, während er das Bedrohliche hinter dem Beschaulichen entlarvt.

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Stopfkuchen, Wilhelm Hauff

Taal
Jaar van publicatie
1987
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(Hardcover)
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3,0
Oké
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Taal
Duits
Uitgever
Reclam
Jaar van publicatie
1987
Formaat
Hardcover
ISBN10
3150500176
ISBN13
9783150500170
Reeks
Beoordeling
3 van 5
Aantekening
Anlässlich des 100. Todestages des Autors am 15. November 2010 wird ein ungeklärter Mord, der die Kindheit von Eduard, Heinrich und Valentine überschattete, thematisiert. Jahrzehnte später führt die überraschende Lösung des Falls zu der Erkenntnis, dass nichts so ist, wie es scheint. In diesem modernen Roman von Wilhelm Raabe entfalten sich die Folgen scheinbar harmloser Kinderscherze, während hinter der heimatlichen Idylle Abgründe aufklaffen. Eduard, der Ich-Erzähler, kehrt nach vielen Jahren aus dem südlichen Afrika in die deutsche Provinz zurück. Er glaubt, mit seiner Weltläufigkeit überlegen zu sein, doch die Menschen sind wenig beeindruckt, insbesondere sein Jugendfreund Heinrich, auch „Stopfkuchen“ genannt. Nostalgisch erinnert sich Eduard an ihre gemeinsame Zeit, während Heinrich eine eigene Geschichte erzählt, die von Quälereien und einem Mord handelt, für den ein Unschuldiger büßte. Plötzlich erscheint die Kindheit in einem anderen Licht. Der Leser fiebert der Auflösung des Verbrechens entgegen und fragt sich, wer hier der wahre Spießbürger ist: der freigeistige Stubenhocker oder der Weltenbummler mit seinem Abenteurerdünkel. Raabe thematisiert eindringlich, wie früh zugefügte Schmerzen im Erwachsenenalter nachwirken und verknüpft geschickt die Vergangenheit und Gegenwart seiner Figuren, während er das Bedrohliche hinter dem Beschaulichen entlarvt.