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Die Troika

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Die friedliche Revolution in der DDR hatte viele Väter, darunter auch Markus Wolf, den ehemaligen Stasi-Chef, der überraschend zum Hoffnungsträger für Reformen wurde. Auslöser seiner Karriere als "Reformer" war das Buch „Die Troika“, das die Geschichte dreier Freunde erzählt, die ihre Jugend im Moskauer Exil verbringen. 1939 trennen sich ihre Wege: Lothar kehrt nach Berlin zurück, Viktor reist in die USA, und Konrad bleibt in Moskau. Nach dem Krieg treffen sie sich 1945 wieder, und 1975 organisiert Lothar ein letztes Treffen in den USA. Der große Erfolg des Buches 1989 beruht weniger auf der Freundschaftsgeschichte als auf Wolfs kritischen Bemerkungen zu stalinistischen Verbrechen und seinem Appell für mehr Offenheit und Zivilcourage. Er benannte Tabus, die im SED-Staat herrschten, und die Zensur ließ dies ungehindert geschehen. Hans Modrow hebt hervor, dass Wolfs Beitrag zum Abschied von alten Machtstrukturen nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Während der damalige Tabubruch heute vor allem Historiker interessiert, bleibt „Die Troika“ lesenswert wegen der einfühlsamen Darstellung einer Freundschaft, die trotz aller politischen Widrigkeiten bis zum Tod hielt.

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Die Troika, Markus Wolf

Taal
Jaar van publicatie
2000
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(Paperback),
Staat van het boek
Goed
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€ 5,99

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3,7
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Taal
Duits
Jaar van publicatie
2000
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
318
ISBN10
3746680611
ISBN13
9783746680613
Reeks
Beoordeling
3,65 van 5
Aantekening
Die friedliche Revolution in der DDR hatte viele Väter, darunter auch Markus Wolf, den ehemaligen Stasi-Chef, der überraschend zum Hoffnungsträger für Reformen wurde. Auslöser seiner Karriere als "Reformer" war das Buch „Die Troika“, das die Geschichte dreier Freunde erzählt, die ihre Jugend im Moskauer Exil verbringen. 1939 trennen sich ihre Wege: Lothar kehrt nach Berlin zurück, Viktor reist in die USA, und Konrad bleibt in Moskau. Nach dem Krieg treffen sie sich 1945 wieder, und 1975 organisiert Lothar ein letztes Treffen in den USA. Der große Erfolg des Buches 1989 beruht weniger auf der Freundschaftsgeschichte als auf Wolfs kritischen Bemerkungen zu stalinistischen Verbrechen und seinem Appell für mehr Offenheit und Zivilcourage. Er benannte Tabus, die im SED-Staat herrschten, und die Zensur ließ dies ungehindert geschehen. Hans Modrow hebt hervor, dass Wolfs Beitrag zum Abschied von alten Machtstrukturen nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Während der damalige Tabubruch heute vor allem Historiker interessiert, bleibt „Die Troika“ lesenswert wegen der einfühlsamen Darstellung einer Freundschaft, die trotz aller politischen Widrigkeiten bis zum Tod hielt.