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Das postmoderne Wissen – erstmals 1982 in einer Zeitschrift erschienen – ist ein Schlüsseltext der Postmoderne. Lyotard hat darin den philosophischen Gehalt dieses Begriffs definiert und grundlegend geprägt. Ausgehend von Wittgensteins Theorie der Sprachspiele entwickelt Jean-François Lyotard Ansätze zu einem völlig neuen, philosophischen Begriff der Postmoderne. Mit seiner Verwendung in der Architektur hat Lyotards philosophischer Postmoderne-Begriff nur noch den Namen gemein. Lyotard versucht vielmehr, den zum Ende des 20. Jahrhunderts einsetzenden fundamentalen Umbruch der Ge-sellschaftstechnologien zu erfassen. Er diagnostiziert das Ende der „großen Erzählungen“ von Freiheit und Aufklärung, erschüttert den eingefahrenen Glauben an Konsens und Wissenschaft als interesse-freien Raum und führt konsequent die Aporien des „Projekts Aufklärung“ vor. Das Werk Jean-François Lyotards bestimmt noch immer eine der wichtigsten philosophischen Diskussionen um Ethik und Handlungsfähigkeit im neuen Jahrtausend.
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Das postmoderne Wissen, Jean Francois Lyotard
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2019
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- (Paperback)
Betaalmethoden
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- Ondertitel
- Ein Bericht
- Taal
- Duits
- Auteurs
- Jean Francois Lyotard
- Uitgever
- Passagen Verlag Ges.M.B.H
- Jaar van publicatie
- 2019
- Formaat
- Paperback
- Aantal pagina's
- 192
- ISBN10
- 3709203880
- ISBN13
- 9783709203880
- Reeks
- Tags
- Non-fictie, Sociale Wetenschappen, Waargebeurde verhalen, Politicologie & Politiek, Filosofisch thema, Filosofie, Politiek, Wetenschap, Frankrijk, Opiniejournalistiek & Essays, Sociologie, Samenleving, Wetenschappelijke Theorien, Kennis en Wijsheid, Correspondentie, Postmoderne literatuur
- Eerste editie
- 1979
- Oorspronkelijke titel
- La condition postmoderne
- Beoordeling
- 3,85 van 5
- Aantekening
- Das postmoderne Wissen – erstmals 1982 in einer Zeitschrift erschienen – ist ein Schlüsseltext der Postmoderne. Lyotard hat darin den philosophischen Gehalt dieses Begriffs definiert und grundlegend geprägt. Ausgehend von Wittgensteins Theorie der Sprachspiele entwickelt Jean-François Lyotard Ansätze zu einem völlig neuen, philosophischen Begriff der Postmoderne. Mit seiner Verwendung in der Architektur hat Lyotards philosophischer Postmoderne-Begriff nur noch den Namen gemein. Lyotard versucht vielmehr, den zum Ende des 20. Jahrhunderts einsetzenden fundamentalen Umbruch der Ge-sellschaftstechnologien zu erfassen. Er diagnostiziert das Ende der „großen Erzählungen“ von Freiheit und Aufklärung, erschüttert den eingefahrenen Glauben an Konsens und Wissenschaft als interesse-freien Raum und führt konsequent die Aporien des „Projekts Aufklärung“ vor. Das Werk Jean-François Lyotards bestimmt noch immer eine der wichtigsten philosophischen Diskussionen um Ethik und Handlungsfähigkeit im neuen Jahrtausend.


