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Nationalismus und internationale Zusammenarbeit in den Naturwissenschaften

Die deutsch-französischen Wissenschaftsbeziehungen zwischen Revolution und Restauration, 1789–1832. Mit einer Bibliographie der Übersetzungen naturwissenschaftlicher Werke

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In den Jahrzehnten nach der Französischen Revolution waren die deutsch-französischen Kontakte in den Naturwissenschaften außerordentlich intensiv. Zahlreiche Übersetzungen französischer Werke, Studienreisen ins Nachbarland, Korrespondenzen mit den dortigen Kollegen und die wechselseitigen Akademiemitgliedschaften belegen die enorme Anziehungskraft, die von Paris als damaligem Weltzentrum der Naturwissenschaften ausging. Nationalistische Äußerungen auf beiden Seiten, die sich insbesondere bei der wechselseitigen Rezeption naturwissenschaftlicher Theorien finden lassen, belegen jedoch, daß die Nationalität der Gelehrten und die Internationalität der Wissenschaft sich bereits in einem unauflösbaren Konflikt befanden. Für den bilateralen Wissenstransfer ist der Nationalismus der Naturforscher gleichwohl nicht als ein entscheidender hemmender Faktor anzusehen. Im Anhang sind 400 Übersetzungen (330 aus dem Französischen; 70 aus dem Deutschen) naturwissenschaftlicher Werke, wo möglich autoptisch und mit Standortnachweisen, bibliographiert.

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Nationalismus und internationale Zusammenarbeit in den Naturwissenschaften, Kai Torsten Kanz

Taal
Jaar van publicatie
1997
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(Paperback)
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Titel
Nationalismus und internationale Zusammenarbeit in den Naturwissenschaften
Ondertitel
Die deutsch-französischen Wissenschaftsbeziehungen zwischen Revolution und Restauration, 1789–1832. Mit einer Bibliographie der Übersetzungen naturwissenschaftlicher Werke
Taal
Duits
Uitgever
Steiner
Jaar van publicatie
1997
Formaat
Paperback
ISBN10
3515070796
ISBN13
9783515070799
Reeks
Aantekening
In den Jahrzehnten nach der Französischen Revolution waren die deutsch-französischen Kontakte in den Naturwissenschaften außerordentlich intensiv. Zahlreiche Übersetzungen französischer Werke, Studienreisen ins Nachbarland, Korrespondenzen mit den dortigen Kollegen und die wechselseitigen Akademiemitgliedschaften belegen die enorme Anziehungskraft, die von Paris als damaligem Weltzentrum der Naturwissenschaften ausging. Nationalistische Äußerungen auf beiden Seiten, die sich insbesondere bei der wechselseitigen Rezeption naturwissenschaftlicher Theorien finden lassen, belegen jedoch, daß die Nationalität der Gelehrten und die Internationalität der Wissenschaft sich bereits in einem unauflösbaren Konflikt befanden. Für den bilateralen Wissenstransfer ist der Nationalismus der Naturforscher gleichwohl nicht als ein entscheidender hemmender Faktor anzusehen. Im Anhang sind 400 Übersetzungen (330 aus dem Französischen; 70 aus dem Deutschen) naturwissenschaftlicher Werke, wo möglich autoptisch und mit Standortnachweisen, bibliographiert.