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1000 Dessous

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Korsette, Büstenhalter und Slips sind mehr als Gebrauchsgegenstände; sie repräsentieren ein mystisches Ritual zwischen Mann und Frau und sind obsessiver Bezugspunkt der Fantasie. Das Geschlecht, das sie verbergen, ist machtlos ohne die verführerischen Verzierungen, die uns von ihm trennen. Frauen haben schon immer gewusst, wie sie den latenten Fetischismus der Männer stimulieren können. Im klassischen Griechenland trugen Mädchen Gürtel um die Hüften, die lediglich dazu dienten, die Aufmerksamkeit auf ihre Weiblichkeit zu lenken. Auch in Rom trugen Frauen Strumpfbänder um ihre Schenkel, lange bevor Strümpfe erfunden wurden. Im 20. Jahrhundert sind Vamps, Starlets, Pin-Ups und Models omnipräsent – auf Kinoleinwänden, Werbeplakaten und in unserer Fantasie. Sie verführen mit Strapsen und dem Rascheln ihrer Nylonstrümpfe. Die Entwicklung dieses lebenden Mythos’ wird von den ersten schüchternen Schritten der Zivilisation bis zur Apotheose in Film und Werbung der modernen Welt verfolgt. Zahlreiche Abbildungen zeigen, wie das Spiel mit dem Bedürfnis zu verbergen und dem Willen zu offenbaren Frauen ermöglicht hat, ihre Sexualität zu erkunden und ihre erotische Überlegenheit auszuspielen. Das Ergebnis ist eine aphrodisische Betrachtung – eine intime Erkundung der Requisiten im Theater unseres Begehrens.

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1000 Dessous, Gilles Néret

Taal
Jaar van publicatie
1998
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(Paperback)
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Betaalmethoden

3,8
Zeer goed
57 Beoordelingen

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Taal
Duits
Uitgever
Taschen
Jaar van publicatie
1998
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
767
ISBN10
382287602X
ISBN13
9783822876022
Reeks
Beoordeling
3,8 van 5
Aantekening
Korsette, Büstenhalter und Slips sind mehr als Gebrauchsgegenstände; sie repräsentieren ein mystisches Ritual zwischen Mann und Frau und sind obsessiver Bezugspunkt der Fantasie. Das Geschlecht, das sie verbergen, ist machtlos ohne die verführerischen Verzierungen, die uns von ihm trennen. Frauen haben schon immer gewusst, wie sie den latenten Fetischismus der Männer stimulieren können. Im klassischen Griechenland trugen Mädchen Gürtel um die Hüften, die lediglich dazu dienten, die Aufmerksamkeit auf ihre Weiblichkeit zu lenken. Auch in Rom trugen Frauen Strumpfbänder um ihre Schenkel, lange bevor Strümpfe erfunden wurden. Im 20. Jahrhundert sind Vamps, Starlets, Pin-Ups und Models omnipräsent – auf Kinoleinwänden, Werbeplakaten und in unserer Fantasie. Sie verführen mit Strapsen und dem Rascheln ihrer Nylonstrümpfe. Die Entwicklung dieses lebenden Mythos’ wird von den ersten schüchternen Schritten der Zivilisation bis zur Apotheose in Film und Werbung der modernen Welt verfolgt. Zahlreiche Abbildungen zeigen, wie das Spiel mit dem Bedürfnis zu verbergen und dem Willen zu offenbaren Frauen ermöglicht hat, ihre Sexualität zu erkunden und ihre erotische Überlegenheit auszuspielen. Das Ergebnis ist eine aphrodisische Betrachtung – eine intime Erkundung der Requisiten im Theater unseres Begehrens.