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Mein Leben als Buch

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Der Büchernarr und Antiquar Dietrich Oger glaubt es nicht, als er am Morgen erwacht: "Ich bin ein Buch!" Am Abend zuvor war noch alles in Ordnung -- und nun das. In der Literaturgeschichte ist dies keine ganz neue Erfahrung. Auch Kafkas berühmter Gregor Samsa erwacht aus unruhigen Träumen und findet sich in der Gestalt eines Käfers wieder -- aber was ist ein simples Krabbeltier gegen ein Buch? Spannend ist zunächst die Frage "Wie viele Seiten habe ich? Wie sehe ich aus?" Schnell stellt Oger fest, so ein Leben als schmales Bändchen mit 140 Seiten ist nicht leicht. Denn die Leser, die ein Buch aus dem Regal ziehen, sind sehr unterschiedlich. Fällt man zum Beispiel einem Lustleser in die schweißnassen Hände, der die Masse der Neuerscheinungen blitzschnell in lesbar und unlesbar einteilt und die Bücher, die seinen Leseappetit erregen in atemberaubender Geschwindigkeit in sich "hineinschnorchelt", dann kann es passieren, dass die Buchdeckel viel zu früh wieder zugeklappt werden. Hingegen die Gattung der Suchtleser, die sich meist auf ein Genre spezialisiert haben, sind dazu verdammt rückhaltlos und uneingeschränkt, alle Titel zu lesen. Gute Lektüre-Aussichten!

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Mein Leben als Buch, Klaus-Peter Jacobi

Taal
Jaar van publicatie
2000
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(Hardcover)
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Betaalmethoden

4,0
Zeer goed
3 Beoordelingen

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Titel
Mein Leben als Buch
Taal
Duits
Uitgever
Ed. Nautilus
Jaar van publicatie
2000
Formaat
Hardcover
ISBN10
3894013443
ISBN13
9783894013448
Reeks
Beoordeling
4 van 5
Aantekening
Der Büchernarr und Antiquar Dietrich Oger glaubt es nicht, als er am Morgen erwacht: "Ich bin ein Buch!" Am Abend zuvor war noch alles in Ordnung -- und nun das. In der Literaturgeschichte ist dies keine ganz neue Erfahrung. Auch Kafkas berühmter Gregor Samsa erwacht aus unruhigen Träumen und findet sich in der Gestalt eines Käfers wieder -- aber was ist ein simples Krabbeltier gegen ein Buch? Spannend ist zunächst die Frage "Wie viele Seiten habe ich? Wie sehe ich aus?" Schnell stellt Oger fest, so ein Leben als schmales Bändchen mit 140 Seiten ist nicht leicht. Denn die Leser, die ein Buch aus dem Regal ziehen, sind sehr unterschiedlich. Fällt man zum Beispiel einem Lustleser in die schweißnassen Hände, der die Masse der Neuerscheinungen blitzschnell in lesbar und unlesbar einteilt und die Bücher, die seinen Leseappetit erregen in atemberaubender Geschwindigkeit in sich "hineinschnorchelt", dann kann es passieren, dass die Buchdeckel viel zu früh wieder zugeklappt werden. Hingegen die Gattung der Suchtleser, die sich meist auf ein Genre spezialisiert haben, sind dazu verdammt rückhaltlos und uneingeschränkt, alle Titel zu lesen. Gute Lektüre-Aussichten!