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Migration und Verfolgung

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In enger Anlehnung an ihre therapeutischen Erfahrungen mit Patienten, die unter den Folgen von Migration und Verfolgung litten, präsentieren die Autoren ihre theoretischen Konzepte und den Umgang mit diesen Patienten in psychoanalytischen Behandlungen. Jeder Autor verwendet eine andere Annäherung an das Thema. Ardjomandi und Streeck betonen die Bedeutung von Migration als Chance und beleuchten die komplexen Verwicklungen, die entstehen, wenn unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen, insbesondere im Kontext iranischer Werte zu Familienzugehörigkeit und Autonomie. Fonagy entwickelt auf Basis der Bindungstheorie ein Konzept zur Übertragung traumatischer Erfahrungen zwischen Generationen. Herzog untersucht die Wechselwirkung von erlittenem Trauma und innerem Aggressionspotenzial, das bei Schwertraumatisierten zu innerer Erstarrung und Angst vor der eigenen Triebhaftigkeit führt. Lazars Beitrag betrachtet Emigration als gescheiterten neurotischen Lösungsversuch, um sich inneren Konflikten zu entziehen. Kernbergs Aufsatz bietet einen theoretischen Rahmen, um Gewalt im Kontext individueller, gruppen- und massenpsychologischer Erfahrungen sowie nationaler Traumata zu analysieren. Volkans Vorwort ergänzt die Aufsätze durch eigene klinische Erfahrungen und diskutiert seine theoretische Konzeption. Das Buch bietet einen erlebnisnahen Zugang zu Migration, Verfolgung und der Angst vor dem Fremden.

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Migration und Verfolgung, Karin Bell

Taal
Jaar van publicatie
2001
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Titel
Migration und Verfolgung
Taal
Duits
Auteurs
Karin Bell
Jaar van publicatie
2001
Aantal pagina's
171
ISBN10
3898060950
ISBN13
9783898060950
Reeks
Beoordeling
4 van 5
Aantekening
In enger Anlehnung an ihre therapeutischen Erfahrungen mit Patienten, die unter den Folgen von Migration und Verfolgung litten, präsentieren die Autoren ihre theoretischen Konzepte und den Umgang mit diesen Patienten in psychoanalytischen Behandlungen. Jeder Autor verwendet eine andere Annäherung an das Thema. Ardjomandi und Streeck betonen die Bedeutung von Migration als Chance und beleuchten die komplexen Verwicklungen, die entstehen, wenn unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen, insbesondere im Kontext iranischer Werte zu Familienzugehörigkeit und Autonomie. Fonagy entwickelt auf Basis der Bindungstheorie ein Konzept zur Übertragung traumatischer Erfahrungen zwischen Generationen. Herzog untersucht die Wechselwirkung von erlittenem Trauma und innerem Aggressionspotenzial, das bei Schwertraumatisierten zu innerer Erstarrung und Angst vor der eigenen Triebhaftigkeit führt. Lazars Beitrag betrachtet Emigration als gescheiterten neurotischen Lösungsversuch, um sich inneren Konflikten zu entziehen. Kernbergs Aufsatz bietet einen theoretischen Rahmen, um Gewalt im Kontext individueller, gruppen- und massenpsychologischer Erfahrungen sowie nationaler Traumata zu analysieren. Volkans Vorwort ergänzt die Aufsätze durch eigene klinische Erfahrungen und diskutiert seine theoretische Konzeption. Das Buch bietet einen erlebnisnahen Zugang zu Migration, Verfolgung und der Angst vor dem Fremden.