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Eine Art Symbolik fürs Ohr

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Goethe war Augen- und Ohrenmensch zugleich, letzteres als intensiv Hörender und hörend Reflektierender. Seine vielseitigen Bedingungen an Musik und Musiker, differenzierte Stellungnahmen zur klingenden Musik, zu Fragen von Theorie und Ästhetik sind Beweis für seine ursprüngliche Musikalität. Der Sammelband mit 15 Vorträgen eines interdisziplinären Symposiums in Heidelberg 1999 befaßt sich mit Vertonungen Goethescher Lyrik im 18. und 19. Jahrhundert. Dabei geht es um zentrale Fragen des kunstästhetischen Umbruchs um 1800, um den Paradigmenwechsel in der Musikgeschichte vom Vokalen zum Instrumentalen, um die damit verbundene Sprachlichkeit der Musik und die Musikalisierung von Sprache. Auch der Liedvortrag als eigene Spezies mit eigenen Gesetzen, spezielle Text-, Gattungs- und Interpretationsprobleme, Beziehungen Goethes zu einzelnen Komponisten und deren künstlerischer Reflex auf seine Dichtungen, die Musikaffinität und Dramen sowie Rezeptionsphänomene in einigen europäischen Ländern werden thematisiert und diskutiert.

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Eine Art Symbolik fürs Ohr, Hermann Jung

Taal
Jaar van publicatie
2002
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(Hardcover)
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Titel
Eine Art Symbolik fürs Ohr
Taal
Duits
Uitgever
Peter Lang
Jaar van publicatie
2002
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
287
ISBN10
3631380593
ISBN13
9783631380598
Reeks
Aantekening
Goethe war Augen- und Ohrenmensch zugleich, letzteres als intensiv Hörender und hörend Reflektierender. Seine vielseitigen Bedingungen an Musik und Musiker, differenzierte Stellungnahmen zur klingenden Musik, zu Fragen von Theorie und Ästhetik sind Beweis für seine ursprüngliche Musikalität. Der Sammelband mit 15 Vorträgen eines interdisziplinären Symposiums in Heidelberg 1999 befaßt sich mit Vertonungen Goethescher Lyrik im 18. und 19. Jahrhundert. Dabei geht es um zentrale Fragen des kunstästhetischen Umbruchs um 1800, um den Paradigmenwechsel in der Musikgeschichte vom Vokalen zum Instrumentalen, um die damit verbundene Sprachlichkeit der Musik und die Musikalisierung von Sprache. Auch der Liedvortrag als eigene Spezies mit eigenen Gesetzen, spezielle Text-, Gattungs- und Interpretationsprobleme, Beziehungen Goethes zu einzelnen Komponisten und deren künstlerischer Reflex auf seine Dichtungen, die Musikaffinität und Dramen sowie Rezeptionsphänomene in einigen europäischen Ländern werden thematisiert und diskutiert.