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Drei Äpfel fielen vom Himmel

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Das stille Weiß eines klaren Wintertages, der rote Saft der Maulbeeren, die Schwärze anatolischer Nächte – Micheline Aharonian Marcom beschwört in ihrem Werk Bilder einer Welt herauf, die blutig unterging und dennoch in der Erinnerung lebendig bleibt. Die amerikanische Autorin gehört zu den Armeniern, die seit dem Völkermord unter türkischer Herrschaft verstreut leben. Das Wissen um die grausamen Ereignisse von 1915-1917, bei denen über eine Million Armenier starben, prägt ihre Identität. Mit ihrem Roman will Marcom die Gesichter und das Leben der Gequälten bewahren und ihrem Schicksal ein Denkmal setzen. Da ist der junge Sagris, der in Frauenkleidern gegen den Tod seiner Seele anschreibt; das Mädchen Anaguil, das hinter seinem Schleier das Schreckliche sieht und um sein Leben kämpft; und Mardiros, der, zu Tode gefoltert, auf die Auferstehung wartet. In sparsamer Prosa verbindet Marcom erschütternde Grausamkeit mit tröstlicher Fantasie. Unsagbares wird erzählbar, das Unvorstellbare wird unvergesslich. Erzählerische Distanz und tiefe Betroffenheit finden ein zartes Gleichgewicht, sodass der Leser Sagris, Mardiros oder Anaguil nicht vergisst. „Ein wunderschöner Roman, der einem das Herz bricht!“ Publishers Weekly. „Ein brillanter Roman!“ The New York Times.

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Drei Äpfel fielen vom Himmel, Micheline Aharonian Marcom

Taal
Jaar van publicatie
2002
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(Hardcover)
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Titel
Drei Äpfel fielen vom Himmel
Taal
Duits
Uitgever
Bertelsmann
Jaar van publicatie
2002
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
256
ISBN10
357000600X
ISBN13
9783570006009
Reeks
Oorspronkelijke titel
Three apples fell from heaven
Aantekening
Das stille Weiß eines klaren Wintertages, der rote Saft der Maulbeeren, die Schwärze anatolischer Nächte – Micheline Aharonian Marcom beschwört in ihrem Werk Bilder einer Welt herauf, die blutig unterging und dennoch in der Erinnerung lebendig bleibt. Die amerikanische Autorin gehört zu den Armeniern, die seit dem Völkermord unter türkischer Herrschaft verstreut leben. Das Wissen um die grausamen Ereignisse von 1915-1917, bei denen über eine Million Armenier starben, prägt ihre Identität. Mit ihrem Roman will Marcom die Gesichter und das Leben der Gequälten bewahren und ihrem Schicksal ein Denkmal setzen. Da ist der junge Sagris, der in Frauenkleidern gegen den Tod seiner Seele anschreibt; das Mädchen Anaguil, das hinter seinem Schleier das Schreckliche sieht und um sein Leben kämpft; und Mardiros, der, zu Tode gefoltert, auf die Auferstehung wartet. In sparsamer Prosa verbindet Marcom erschütternde Grausamkeit mit tröstlicher Fantasie. Unsagbares wird erzählbar, das Unvorstellbare wird unvergesslich. Erzählerische Distanz und tiefe Betroffenheit finden ein zartes Gleichgewicht, sodass der Leser Sagris, Mardiros oder Anaguil nicht vergisst. „Ein wunderschöner Roman, der einem das Herz bricht!“ Publishers Weekly. „Ein brillanter Roman!“ The New York Times.