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Ein Requiem für Frédéric Chopin

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Frederic Chopin ist einundzwanzig, als er 1830 in Paris eintrifft - in Warschau hatte man ihn als Wunderkind und in Wien als blutjungen Virtuosen gefeiert. Mühelos fügt er sich in das gesellschaftliche Leben und die Musikszene der Stadt: Sein neuartiger Klavierstil, der die Virtuosität in den Dienst des poetischen Ausdrucks stellt, verschafft ihm weithin Bewunderung. Er hat einen bedeutenden Freundeskreis, zu dem bald auch George Sand gehört, eine Frau in Männerkleidern, die auf zahlreiche, teils berühmte Liebhaber und eine Reihe von Romanzen zurückblicken kann. Die Gegensätze könnten größer nicht sein - der zarte, melancholische Ästhet, konservativ und apolitisch, und die tatkräftige, in jedem nur denkbaren Sinn emanzipierte und sozialistisch engagierte Mutter zweier Kinder. Die beiden werden ein Paar. Und George Sand erfüllt viele Rollen: Geliebte, Muse, Mutter, Krankenschwester, Freundin und Managerin. Als sie ihm acht Jahre später dieses Familienleben aufkündigt, empfindet er dies als "Vertreibung aus dem Paradies".[ ]Benita Eisler lotet diese beiden künstlerischen Ikonen bis in ihre Tiefen aus, beschränkt sich dabei aber nicht auf das Persönliche. Sie erläutert und interpretiert auch Chopins musikalische Strukturen, sie stellt Klischees in Frage und zeigt neue Perspektiven auf.

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Ein Requiem für Frédéric Chopin, Benita Eisler

Taal
Jaar van publicatie
2003
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(Hardcover)
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Titel
Ein Requiem für Frédéric Chopin
Taal
Duits
Uitgever
Blessing
Jaar van publicatie
2003
Formaat
Hardcover
ISBN10
3896671588
ISBN13
9783896671585
Reeks
Beoordeling
4 van 5
Aantekening
Frederic Chopin ist einundzwanzig, als er 1830 in Paris eintrifft - in Warschau hatte man ihn als Wunderkind und in Wien als blutjungen Virtuosen gefeiert. Mühelos fügt er sich in das gesellschaftliche Leben und die Musikszene der Stadt: Sein neuartiger Klavierstil, der die Virtuosität in den Dienst des poetischen Ausdrucks stellt, verschafft ihm weithin Bewunderung. Er hat einen bedeutenden Freundeskreis, zu dem bald auch George Sand gehört, eine Frau in Männerkleidern, die auf zahlreiche, teils berühmte Liebhaber und eine Reihe von Romanzen zurückblicken kann. Die Gegensätze könnten größer nicht sein - der zarte, melancholische Ästhet, konservativ und apolitisch, und die tatkräftige, in jedem nur denkbaren Sinn emanzipierte und sozialistisch engagierte Mutter zweier Kinder. Die beiden werden ein Paar. Und George Sand erfüllt viele Rollen: Geliebte, Muse, Mutter, Krankenschwester, Freundin und Managerin. Als sie ihm acht Jahre später dieses Familienleben aufkündigt, empfindet er dies als "Vertreibung aus dem Paradies".[ ]Benita Eisler lotet diese beiden künstlerischen Ikonen bis in ihre Tiefen aus, beschränkt sich dabei aber nicht auf das Persönliche. Sie erläutert und interpretiert auch Chopins musikalische Strukturen, sie stellt Klischees in Frage und zeigt neue Perspektiven auf.