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Verschwiegene Grenze

Briefe aus Moskau 1995-2003

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Seit Mitte der 1990er Jahre verfasst der russische Philosoph Michail Ryklin regelmäßig Briefe für die Rubrik „Korrespondenzen aus Moskau“ in der Zeitschrift LETTRE International. Diese Briefe sind nun erstmals ungekürzt in einem Buch versammelt, das es dem Leser ermöglicht, ein Jahrzehnt der unmittelbaren Vergangenheit aus der skeptisch-kritischen Perspektive des Philosophen zu betrachten. Der Band wird durch ein Vorwort des Autors und ein Nachwort des Übersetzers Dirk Uffelmann ergänzt, das Ryklins „Philosophie als Publizistik“ beleuchtet. Ryklins Reflexionen haben stets Moskau als Ausgangspunkt, die Stadt im äußersten Osten Europas, wo die Briefe verfasst wurden und die Erlebnisse, Beobachtungen und Kontextualisierungen miteinander verwoben sind. Hier werden „verschwiegene Grenzen“ sichtbar, entlang derer sich die Wahrnehmung von Fremdheit und Andersartigkeit verschiebt. Oft sind es alltägliche Ereignisse, wie der Sturz eines Mannes auf dem Trottoir, die Ryklin zu einer tiefgründigen Analyse größerer gesellschaftlicher Symptome anregen. In einem Jahrzehnt, geprägt von Wirtschaftskrisen, Terrorismus, Repression und politischen Wendungen, zeichnet Ryklin ein Bild Russlands als „Laboratorium“ für weltweite Entwicklungen.

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Verschwiegene Grenze, Michail Kuzʹmic Ryklin

Taal
Jaar van publicatie
2003
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Titel
Verschwiegene Grenze
Ondertitel
Briefe aus Moskau 1995-2003
Taal
Duits
Uitgever
Diaphanes
Jaar van publicatie
2003
Aantal pagina's
283
ISBN10
3935300301
ISBN13
9783935300308
Reeks
Aantekening
Seit Mitte der 1990er Jahre verfasst der russische Philosoph Michail Ryklin regelmäßig Briefe für die Rubrik „Korrespondenzen aus Moskau“ in der Zeitschrift LETTRE International. Diese Briefe sind nun erstmals ungekürzt in einem Buch versammelt, das es dem Leser ermöglicht, ein Jahrzehnt der unmittelbaren Vergangenheit aus der skeptisch-kritischen Perspektive des Philosophen zu betrachten. Der Band wird durch ein Vorwort des Autors und ein Nachwort des Übersetzers Dirk Uffelmann ergänzt, das Ryklins „Philosophie als Publizistik“ beleuchtet. Ryklins Reflexionen haben stets Moskau als Ausgangspunkt, die Stadt im äußersten Osten Europas, wo die Briefe verfasst wurden und die Erlebnisse, Beobachtungen und Kontextualisierungen miteinander verwoben sind. Hier werden „verschwiegene Grenzen“ sichtbar, entlang derer sich die Wahrnehmung von Fremdheit und Andersartigkeit verschiebt. Oft sind es alltägliche Ereignisse, wie der Sturz eines Mannes auf dem Trottoir, die Ryklin zu einer tiefgründigen Analyse größerer gesellschaftlicher Symptome anregen. In einem Jahrzehnt, geprägt von Wirtschaftskrisen, Terrorismus, Repression und politischen Wendungen, zeichnet Ryklin ein Bild Russlands als „Laboratorium“ für weltweite Entwicklungen.