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An den Klon

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Kolig, Erbauer seines eigenen Museums, genannt Paradies, ist Künstler, Analytiker, Wissenschaftler, ein Mann der ästhetischen Recherche; er erfindet, zeichnet und konstruiert seit Jahrzehnten Objekte, die instrumentalen Charakter haben. Diese konzipierten Objekte können Maschinen, Vorrichtungen, Möbel sein; sie haben den Charakter von Reizspendern, denn sie tangieren immer einen oder mehrere Sinne im Umgang mit diesen Geräten. Das kann haptisch oder auch sexuell erfahrbar sein, aber ebenso Prozesse wie Essen oder Ausscheiden betreffen. Ein surreales Moment liegt im Konzept dieser technischen Artefakte, die eine utopische Beglückung zwischen Erotik und Technik vorzuweisen scheinen, eine Beglückung, die konterkariert wird durch die Erweiterung der körperlichen Reize durch die Inanspruchnahme der Maschine. Die vom Künstler angedachte Doppelbödigkeit kann ein Objekt gleichzeitig als Wohnzimmermöbel wie als Folterbank erscheinen lassen.

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An den Klon, Cornelius Kolig

Taal
Jaar van publicatie
2004
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(Hardcover)
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Titel
An den Klon
Taal
Duits
Uitgever
Ritter
Jaar van publicatie
2004
Formaat
Hardcover
ISBN10
3854153414
ISBN13
9783854153412
Reeks
Aantekening
Kolig, Erbauer seines eigenen Museums, genannt Paradies, ist Künstler, Analytiker, Wissenschaftler, ein Mann der ästhetischen Recherche; er erfindet, zeichnet und konstruiert seit Jahrzehnten Objekte, die instrumentalen Charakter haben. Diese konzipierten Objekte können Maschinen, Vorrichtungen, Möbel sein; sie haben den Charakter von Reizspendern, denn sie tangieren immer einen oder mehrere Sinne im Umgang mit diesen Geräten. Das kann haptisch oder auch sexuell erfahrbar sein, aber ebenso Prozesse wie Essen oder Ausscheiden betreffen. Ein surreales Moment liegt im Konzept dieser technischen Artefakte, die eine utopische Beglückung zwischen Erotik und Technik vorzuweisen scheinen, eine Beglückung, die konterkariert wird durch die Erweiterung der körperlichen Reize durch die Inanspruchnahme der Maschine. Die vom Künstler angedachte Doppelbödigkeit kann ein Objekt gleichzeitig als Wohnzimmermöbel wie als Folterbank erscheinen lassen.