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Gastarbajteri

40 Jahre Arbeitsmigration

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Vor vier Jahrzehnten erlebten westeuropäische Länder eine wirtschaftliche Hochkonjunktur und rekrutierten Arbeitskräfte aus 'wirtschaftsschwachen' Ländern wie Jugoslawien und der Türkei, die als 'Gastarbeiter' bezeichnet wurden. Diese sollten nach dem 'Rotationsprinzip' ersetzt werden, solange Bedarf bestand. Diese besondere Form der Migration prägte das Nachkriegseuropa und hat heute, nach 40 Jahren, nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische und gesellschaftliche Relevanz. Das Thema beschäftigt Politik, Medien, Forschung und Kunst zunehmend. Die Auseinandersetzung mit dieser Migration wird im Kontext einer Ausstellung der Initiative Minderheiten und des Wien Museum Karlsplatz thematisiert. Es ist eine Geschichte von Spaltungen, die durch Begriffe wie Inländer/Ausländer, Kultur, Fremdheit und Integration geprägt sind. Soziale und politische Fragen wurden oft als ethnische Unterschiede betrachtet, während die betroffenen AkteurInnen als Objekte behandelt wurden. Zudem wird die Ausbeutung, die in diesem Kontext stattfindet, kaum wahrgenommen. Das Buch beleuchtet 40 Jahre Arbeitsmigration aus verschiedenen Perspektiven und zielt darauf ab, diese Geschichte im Gedächtnis der 'Aufnahmeländer' zu verankern.

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Gastarbajteri, Hakan Gürses

Taal
Jaar van publicatie
2004
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(Hardcover)
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Titel
Gastarbajteri
Ondertitel
40 Jahre Arbeitsmigration
Taal
Duits
Uitgever
Mandelbaum
Jaar van publicatie
2004
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
205
ISBN10
3854761171
ISBN13
9783854761174
Reeks
Aantekening
Vor vier Jahrzehnten erlebten westeuropäische Länder eine wirtschaftliche Hochkonjunktur und rekrutierten Arbeitskräfte aus 'wirtschaftsschwachen' Ländern wie Jugoslawien und der Türkei, die als 'Gastarbeiter' bezeichnet wurden. Diese sollten nach dem 'Rotationsprinzip' ersetzt werden, solange Bedarf bestand. Diese besondere Form der Migration prägte das Nachkriegseuropa und hat heute, nach 40 Jahren, nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische und gesellschaftliche Relevanz. Das Thema beschäftigt Politik, Medien, Forschung und Kunst zunehmend. Die Auseinandersetzung mit dieser Migration wird im Kontext einer Ausstellung der Initiative Minderheiten und des Wien Museum Karlsplatz thematisiert. Es ist eine Geschichte von Spaltungen, die durch Begriffe wie Inländer/Ausländer, Kultur, Fremdheit und Integration geprägt sind. Soziale und politische Fragen wurden oft als ethnische Unterschiede betrachtet, während die betroffenen AkteurInnen als Objekte behandelt wurden. Zudem wird die Ausbeutung, die in diesem Kontext stattfindet, kaum wahrgenommen. Das Buch beleuchtet 40 Jahre Arbeitsmigration aus verschiedenen Perspektiven und zielt darauf ab, diese Geschichte im Gedächtnis der 'Aufnahmeländer' zu verankern.