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Die Pränatale Diagnostik hat sich seit den 60er Jahren zu einem komplexen Instrument der Schwangerenvorsorge entwickelt. Die Ziele und Interessen sind oft unklar und nicht selten fragwürdig. Bei einer diagnostizierten Schädigung des Fötus fehlt es der Schwangeren häufig an angemessener Beratung und Therapie. Dies führt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Intentionen der pränatalen Diagnostik. Die öffentliche Diskussion ist polarisiert: Während einige den selektiven Charakter der Diagnostik anprangern, betonen andere das Selbstbestimmungsrecht der Frauen, die eigenständig über pränatale Untersuchungen und Abtreibungen entscheiden sollten. In diesem Spannungsfeld agieren auch Mediziner, die sich aufgrund möglicher fehlerhafter Beratungen oder unsachgemäßer Schwangerschaftsabbrüche rechtlichen Risiken ausgesetzt sehen. Der Autor beleuchtet verschiedene Positionen und verknüpft sie mit der europäischen Debatte über den Umgang mit ungeborenem Leben. Dabei wird ein Menschenbild sichtbar, das Defizite ächtet und Unterschiede beseitigen möchte. Er thematisiert aktuelle Kosten-Nutzen-Analysen und die Argumente von Befürwortern, die behinderten Menschen das Lebensrecht absprechen. Gibt es Anzeichen für eine Neue Eugenik?
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Pränatale Diagnostik zwischen Selbstbestimmung und Selektion, Marco Kröger
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2004
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