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Die verwundete Stadt

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Jon Lee Andersons Kolumne „Letter from Baghdad“, die im New Yorker erscheint, gehört zum Besten, was über den Irak geschrieben wurde. Nun hat er seine Erfahrungen in einem Buch zusammengefasst. DIE VERWUNDETE STADT schildert die jüngere Geschichte Bagdads – von den letzten und surreal anmutenden Tagen des Saddam-Regimes über die verheerenden Bombenangriffe bis zum Widerstand gegen die Besetzer. Weil Anderson nicht die üblichen Reporterwege geht, entsteht ein vielschichtiges Panorama des vom Konflikt gezeichneten Zweistromlands. Typisch, dass er am Vorabend des Kriegs ein Hauskonzert besucht. Oder dass er sich einer Rückenbehandlung unterzieht, um mit den Ärzten zu politisieren. Anderson trifft Saddams Lieblingschirurgen, Fanatiker, Friseure, Angehörige von Bombenopfern. Frühzeitig tritt dabei zutage, was inzwischen zur Gewissheit geworden ist: dass sich der Irak nicht durch eine neokoloniale Besatzungsmacht kontrollieren lässt. Andersons Beobachtungen sind präzise, sein Stil ist bildreich, so dass der Leser glaubt, selbst dabei zu sein: die Sandstürme, die letzten Friedenstage, das folgende Chaos, und mittendrin der Tigris, der im Bombenhagel „so ruhig dahinfließt wie Olivenöl“. DIE VERWUNDETE STADT ist literarischer Journalismus und Kriegsreportage zugleich.

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Die verwundete Stadt, Jon Lee Anderson

Taal
Jaar van publicatie
2005
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(Hardcover),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 2,49

Betaalmethoden

4,0
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Titel
Die verwundete Stadt
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2005
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
534
ISBN10
3807710035
ISBN13
9783807710037
Reeks
Oorspronkelijke titel
The fall of Baghdad
Beoordeling
4 van 5
Aantekening
Jon Lee Andersons Kolumne „Letter from Baghdad“, die im New Yorker erscheint, gehört zum Besten, was über den Irak geschrieben wurde. Nun hat er seine Erfahrungen in einem Buch zusammengefasst. DIE VERWUNDETE STADT schildert die jüngere Geschichte Bagdads – von den letzten und surreal anmutenden Tagen des Saddam-Regimes über die verheerenden Bombenangriffe bis zum Widerstand gegen die Besetzer. Weil Anderson nicht die üblichen Reporterwege geht, entsteht ein vielschichtiges Panorama des vom Konflikt gezeichneten Zweistromlands. Typisch, dass er am Vorabend des Kriegs ein Hauskonzert besucht. Oder dass er sich einer Rückenbehandlung unterzieht, um mit den Ärzten zu politisieren. Anderson trifft Saddams Lieblingschirurgen, Fanatiker, Friseure, Angehörige von Bombenopfern. Frühzeitig tritt dabei zutage, was inzwischen zur Gewissheit geworden ist: dass sich der Irak nicht durch eine neokoloniale Besatzungsmacht kontrollieren lässt. Andersons Beobachtungen sind präzise, sein Stil ist bildreich, so dass der Leser glaubt, selbst dabei zu sein: die Sandstürme, die letzten Friedenstage, das folgende Chaos, und mittendrin der Tigris, der im Bombenhagel „so ruhig dahinfließt wie Olivenöl“. DIE VERWUNDETE STADT ist literarischer Journalismus und Kriegsreportage zugleich.