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Schmeling

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Kurz vor seinem 100. Geburtstag starb Max Schmeling, eine sportliche Legende, deren Mythos fortdauern wird. Martin Krauß legt ein Buch vor, das das Leben dieses „Jahrhundertdeutschen“ in die gesellschaftlichen Zeitläufe einbettet. Schmeling war in allen Phasen der jüngeren deutschen Geschichte präsent: populär in der Weimarer Zeit, gefeiert im NS-Staat und verehrt in der Bundesrepublik. Sein Renommee beruht auf seiner persönlichen Bescheidenheit und seinem boxerischen Können – er war der einzige deutsche Weltmeister aller Klassen und besiegte den großen Joe Louis. Doch erst die NS-Propaganda machte ihn zum Idol, indem sie seinen Sieg über Louis als Erfolg der weißen Herrenrasse darstellte und ihn mithilfe der Massenmedien zum Volkshelden erhob. Das Buch untersucht Schmelings widersprüchliche Rolle im Nationalsozialismus. Er pflegte Kontakte zu NS-Größen wie Goebbels und Göring, rettete jedoch gleichzeitig jüdische Kinder vor der Deportation. Schmeling war kein Nazi, arrangierte sich aber mit dem Regime und scheute die Emigration. Die differenzierte Darstellung des Autors verharmlost nichts, bleibt aber fair in den kritischen Untertönen. So entsteht ein fesselndes Porträt, das viel über das letzte Jahrhundert deutscher Geschichte verrät.

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Schmeling, Martin Krauß

Taal
Jaar van publicatie
2005
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(Hardcover),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 1,99

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Titel
Schmeling
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2005
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
255
ISBN10
3895334723
ISBN13
9783895334726
Reeks
Aantekening
Kurz vor seinem 100. Geburtstag starb Max Schmeling, eine sportliche Legende, deren Mythos fortdauern wird. Martin Krauß legt ein Buch vor, das das Leben dieses „Jahrhundertdeutschen“ in die gesellschaftlichen Zeitläufe einbettet. Schmeling war in allen Phasen der jüngeren deutschen Geschichte präsent: populär in der Weimarer Zeit, gefeiert im NS-Staat und verehrt in der Bundesrepublik. Sein Renommee beruht auf seiner persönlichen Bescheidenheit und seinem boxerischen Können – er war der einzige deutsche Weltmeister aller Klassen und besiegte den großen Joe Louis. Doch erst die NS-Propaganda machte ihn zum Idol, indem sie seinen Sieg über Louis als Erfolg der weißen Herrenrasse darstellte und ihn mithilfe der Massenmedien zum Volkshelden erhob. Das Buch untersucht Schmelings widersprüchliche Rolle im Nationalsozialismus. Er pflegte Kontakte zu NS-Größen wie Goebbels und Göring, rettete jedoch gleichzeitig jüdische Kinder vor der Deportation. Schmeling war kein Nazi, arrangierte sich aber mit dem Regime und scheute die Emigration. Die differenzierte Darstellung des Autors verharmlost nichts, bleibt aber fair in den kritischen Untertönen. So entsteht ein fesselndes Porträt, das viel über das letzte Jahrhundert deutscher Geschichte verrät.