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Avantgarde und Feldtheorie

André Breton und die surrealistische Bewegung im literarischen Feld nach Bourdieu

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Trotz der relativ breiten Rezeption der Feldtheorie Pierre Bourdieus stellt ihre Anwendung auf konkrete soziale oder kulturelle Bewegungen immer noch ein Desiderat dar. Die Arbeit orientiert sich an Bourdieus kultursoziologischen Analysen zur Herausbildung der Intellektuellen in Frankreich und überprüft die Kategorien von Feld, Kapital und Habitus am Beispiel der surrealistischen Avantgarde zwischen 1919 und 1930. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt in der Zuspitzung der Paradigmen Bourdieus auf die zentrale Leitfigur der surrealistischen Bewegung, André Breton. Bretons Werdegang und Interventionen werden mit der politischen Situation und mit der Beschaffenheit des literarischen Feldes nach dem Ersten Weltkrieg konfrontiert. Die Textgattung des Manifestes wird als Positionierung im literarischen Meinungskampf beispielhaft illustriert. In der kritischen Reflexion Bourdieus Theorie erfolgt so eine Präzisierung feldtypischer Kriterien, dank derer der Surrealismus zur Orientierungsinstanz nachfolgender Avantgarde-Bewegungen werden konnte.

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Avantgarde und Feldtheorie, Tanja Bogusz

Taal
Jaar van publicatie
2005
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(Paperback)
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Titel
Avantgarde und Feldtheorie
Ondertitel
André Breton und die surrealistische Bewegung im literarischen Feld nach Bourdieu
Taal
Duits
Uitgever
Peter Lang
Jaar van publicatie
2005
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
122
ISBN10
363154149X
ISBN13
9783631541494
Reeks
Aantekening
Trotz der relativ breiten Rezeption der Feldtheorie Pierre Bourdieus stellt ihre Anwendung auf konkrete soziale oder kulturelle Bewegungen immer noch ein Desiderat dar. Die Arbeit orientiert sich an Bourdieus kultursoziologischen Analysen zur Herausbildung der Intellektuellen in Frankreich und überprüft die Kategorien von Feld, Kapital und Habitus am Beispiel der surrealistischen Avantgarde zwischen 1919 und 1930. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt in der Zuspitzung der Paradigmen Bourdieus auf die zentrale Leitfigur der surrealistischen Bewegung, André Breton. Bretons Werdegang und Interventionen werden mit der politischen Situation und mit der Beschaffenheit des literarischen Feldes nach dem Ersten Weltkrieg konfrontiert. Die Textgattung des Manifestes wird als Positionierung im literarischen Meinungskampf beispielhaft illustriert. In der kritischen Reflexion Bourdieus Theorie erfolgt so eine Präzisierung feldtypischer Kriterien, dank derer der Surrealismus zur Orientierungsinstanz nachfolgender Avantgarde-Bewegungen werden konnte.