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Tradition und Vermittlung

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Das Buch stellt die Frage nach der philosophischen Grundlegung von Interkulturalität. Um sie zu beantworten, knüpft es an theoretische Voraussetzungen der phänomenologischen und hermeneutischen Philosophie an, stützt sich aber auch auf die geschichtliche Tradition der europäischen Philosophie. Denn bereits diese hatte maßgebende Schlüsselemente für ein interkulturelles Denken entwickelt und damit den geschichtlichen Geist Europas als eine „Einheit in Verschiedenheit“ gestiftet. Der Kerngedanke dieser Studie besagt, daß eine auf interkulturellen Austausch sich stützende gemeinsame europä-ische Zukunft nichts weniger als ein Umdenken dessen erfordert, was ‚Kultur‘ sei. So gilt es diejenige Auffassung, die in der Kultur die Trägerin individueller und nationaler Identität erblickt, in Richtung auf ein mediatives Verständnis umzubilden. Solches Verstehen bleibt nicht einer bestimmten Kulturtradition verhaftet, sondern faßt Tradition im Rahmen der Welt(en)eröffnung geschichtlicher Überlieferung auf.

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Tradition und Vermittlung, Dean Komel

Taal
Jaar van publicatie
2005
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(Paperback)
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Titel
Tradition und Vermittlung
Taal
Duits
Auteurs
Dean Komel
Jaar van publicatie
2005
Formaat
Paperback
ISBN10
3826029739
ISBN13
9783826029738
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Aantekening
Das Buch stellt die Frage nach der philosophischen Grundlegung von Interkulturalität. Um sie zu beantworten, knüpft es an theoretische Voraussetzungen der phänomenologischen und hermeneutischen Philosophie an, stützt sich aber auch auf die geschichtliche Tradition der europäischen Philosophie. Denn bereits diese hatte maßgebende Schlüsselemente für ein interkulturelles Denken entwickelt und damit den geschichtlichen Geist Europas als eine „Einheit in Verschiedenheit“ gestiftet. Der Kerngedanke dieser Studie besagt, daß eine auf interkulturellen Austausch sich stützende gemeinsame europä-ische Zukunft nichts weniger als ein Umdenken dessen erfordert, was ‚Kultur‘ sei. So gilt es diejenige Auffassung, die in der Kultur die Trägerin individueller und nationaler Identität erblickt, in Richtung auf ein mediatives Verständnis umzubilden. Solches Verstehen bleibt nicht einer bestimmten Kulturtradition verhaftet, sondern faßt Tradition im Rahmen der Welt(en)eröffnung geschichtlicher Überlieferung auf.