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„Malen wie Caravaggio mit dem Humanismus eines Goya“ - so kündigt Thomas Lange seine künstlerische Untersuchung an. Er erschafft Farbkompositionen von seltener Sensibilität in aufsteigenden oder kreisenden Bewegungen, in linearen Strudeln und sich materialisierenden Vergegenwärtigungen. Licht tritt ein, um die kaum sichtbare Anwesenheit von Engeln oder das Antlitz Christi wahrzunehmen. Der unmittelbare Eindruck seiner Bilder ist der eines imaginären „Schlachtbetriebs“ der Geschichte, der Raum wirkt vollgestopft und zerquält, was an einen rauschhaften Geisteszustand denken lässt. Lange entzieht sich konsequent aller deutenden Vermutungen und klaren figuralen Darstellungen. Er rückt die finstere Vermutung einer ketzerischen, negativen Absicht in weite Ferne. Sein Werk reflektiert das ewige Ringen der Malerei zwischen dem Verlangen nach unverfälschter Inspiration und der Sorge um Reflexion, die den Künstler durch das Labyrinth des Unerforschten begleitet. Inspirationsquelle ist Caravaggio, der leidenschaftliche Interpret biblischer Themen, der mit seinen Darstellungen aus überlieferten ikonografischen Schemata ausbricht und biblische Gestalten in die Wirklichkeit seiner Zeit eintaucht. Für Lange wird Caravaggio zum reinen „Vorwand der Erinnerung“.
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Thomas Lange, Caravaggio, La passione e la morte, Thomas Lange
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2005
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