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Das kulturelle Bedürfnis nach der anderen Sprache

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Die Autorin reflektiert über ihre Erfahrungen im Deutschunterricht für Nicht-Deutschsprachige und erkennt, dass Sprachunterricht im Kontext spezifischer kultureller Verhaltensweisen stattfindet. Diese kulturellen Aspekte, sowohl von Lernenden als auch von Lehrenden, sind nicht nur Ausgangspunkt, sondern auch Antrieb für den Unterricht. Die Aussage, dass wir niemals den „natürlichen Menschen“, sondern immer den „kulturellen“ finden, wird für Fremdsprachenlehrer zur grundlegenden Erkenntnis. Lehrer und Lerner begegnen sich in ihrer individuellen Kultürlichkeit, die aus ihrer Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Gemeinschaften resultiert. Diese Gemeinschaften entstehen durch gemeinsames Erleben und werden durch Interaktion und Kommunikation aufrechterhalten. Aus diesem Verständnis heraus kann der kulturelle Zusammenprall in der heutigen Zeit untersucht werden. Es zeigen sich sowohl vertikale als auch horizontale Kontinuitäten und Parallelen, die es ermöglichen, Erkenntnisse über moderne Sprachenlerner zu gewinnen, die auch für Personen aus dem frühen Mittelalter relevant sind. Zudem gibt es Verbindungen zwischen Menschen verschiedener Epochen und kultureller sowie nationaler Herkunft, die auf gemeinsamen Erfahrungen basieren.

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Das kulturelle Bedürfnis nach der anderen Sprache, Annelore Mayer

Taal
Jaar van publicatie
2006
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(Paperback)
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Titel
Das kulturelle Bedürfnis nach der anderen Sprache
Taal
Duits
Uitgever
Praesens
Jaar van publicatie
2006
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
253
ISBN10
3706903652
ISBN13
9783706903653
Reeks
Aantekening
Die Autorin reflektiert über ihre Erfahrungen im Deutschunterricht für Nicht-Deutschsprachige und erkennt, dass Sprachunterricht im Kontext spezifischer kultureller Verhaltensweisen stattfindet. Diese kulturellen Aspekte, sowohl von Lernenden als auch von Lehrenden, sind nicht nur Ausgangspunkt, sondern auch Antrieb für den Unterricht. Die Aussage, dass wir niemals den „natürlichen Menschen“, sondern immer den „kulturellen“ finden, wird für Fremdsprachenlehrer zur grundlegenden Erkenntnis. Lehrer und Lerner begegnen sich in ihrer individuellen Kultürlichkeit, die aus ihrer Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Gemeinschaften resultiert. Diese Gemeinschaften entstehen durch gemeinsames Erleben und werden durch Interaktion und Kommunikation aufrechterhalten. Aus diesem Verständnis heraus kann der kulturelle Zusammenprall in der heutigen Zeit untersucht werden. Es zeigen sich sowohl vertikale als auch horizontale Kontinuitäten und Parallelen, die es ermöglichen, Erkenntnisse über moderne Sprachenlerner zu gewinnen, die auch für Personen aus dem frühen Mittelalter relevant sind. Zudem gibt es Verbindungen zwischen Menschen verschiedener Epochen und kultureller sowie nationaler Herkunft, die auf gemeinsamen Erfahrungen basieren.