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War'n Sie schon mal in mich verliebt?

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Anhand unterschiedlicher Lebensläufe wird die Unterhaltungsbranche in Wien und Berlin in der Zwischenkriegszeit lebendig – Sänger, Schauspieler, Schriftsteller und Komponisten waren hier gefeiert. Sie inspirierten sich zu wunderbaren Werken, Schlagern, Texten und Operetten, die oft zweideutig und wehmütig, aber stets unterhaltend waren. Ein Beispiel ist der 1928 von Max Hansen gesungene Schlager „War‘n Sie schon mal in mich verliebt?”, der Hitler verspottet. 1933 wurde Hansen, ein erfolgreicher Star der Operetten- und Kabarettbühnen, aus Deutschland vertrieben. In dieser Zeit blühte das Unterhaltungstheater auf: Kabaretts, Operettentheater und Revuen boten mitreißende Melodien und pointierte Conférencen. Die Stars bewegten sich souverän zwischen den Metropolen und waren auf den Bühnen in Wien und Berlin zu Hause. Zu ihnen gehörten Max Hansen und Paul Morgan, die 1924 eines der renommiertesten literarischen Kabaretts Berlins, das KadeKo, gründeten. Es wurde schnell zum beliebten Treffpunkt für Publikum und Künstler aus Wien, Berlin und München. 1936, bereits aus Berlin vertrieben, fanden sich Morgan und Hansen in Wien für die Uraufführung der Benatzky-Operette „Axel an der Himmelstür“ wieder, in der Hansen und die damals unbekannte Zarah Leander die Hauptrollen spielten.

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War'n Sie schon mal in mich verliebt?, Marie-Theres Arnbom

Taal
Jaar van publicatie
2006
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(Hardcover)
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5,0
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Titel
War'n Sie schon mal in mich verliebt?
Taal
Duits
Uitgever
Böhlau
Jaar van publicatie
2006
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
246
ISBN10
3205775503
ISBN13
9783205775508
Reeks
Beoordeling
5 van 5
Aantekening
Anhand unterschiedlicher Lebensläufe wird die Unterhaltungsbranche in Wien und Berlin in der Zwischenkriegszeit lebendig – Sänger, Schauspieler, Schriftsteller und Komponisten waren hier gefeiert. Sie inspirierten sich zu wunderbaren Werken, Schlagern, Texten und Operetten, die oft zweideutig und wehmütig, aber stets unterhaltend waren. Ein Beispiel ist der 1928 von Max Hansen gesungene Schlager „War‘n Sie schon mal in mich verliebt?”, der Hitler verspottet. 1933 wurde Hansen, ein erfolgreicher Star der Operetten- und Kabarettbühnen, aus Deutschland vertrieben. In dieser Zeit blühte das Unterhaltungstheater auf: Kabaretts, Operettentheater und Revuen boten mitreißende Melodien und pointierte Conférencen. Die Stars bewegten sich souverän zwischen den Metropolen und waren auf den Bühnen in Wien und Berlin zu Hause. Zu ihnen gehörten Max Hansen und Paul Morgan, die 1924 eines der renommiertesten literarischen Kabaretts Berlins, das KadeKo, gründeten. Es wurde schnell zum beliebten Treffpunkt für Publikum und Künstler aus Wien, Berlin und München. 1936, bereits aus Berlin vertrieben, fanden sich Morgan und Hansen in Wien für die Uraufführung der Benatzky-Operette „Axel an der Himmelstür“ wieder, in der Hansen und die damals unbekannte Zarah Leander die Hauptrollen spielten.