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Methusalems Weltreise

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Das Alter ist in unserer Gesellschaft zu einer bedrohlichen Kategorie geworden: Es lässt sich nicht mehr bezahlen. Zugleich wird neben dem mit zweifelhaften Statistiken untermauerten Katastrophenszenario ein „Krieg der Generationen“ heraufbeschworen. Erich Renner zeigt in seinem Buch nicht nur die ganze Absurdität solcher Prognosen auf, indem er den Finger auf eklatante Widersprüche legt, er benennt auch die selbstzerstörerischen Tendenzen, die das „Humankapital“ alter Menschen brach liegen lassen. Der Autor wäre nicht Ethnologe, wenn er den erstarrten westlichen Alterskonzepten nicht andere entgegenzuhalten wüsste. Er findet sie bei außereuropäischen Völkern, die wir gern mit dem Attribut „traditionell“ belegen. Hier gewinnt der sonst eher kontroverse Begriff der Tradition Sinn, vermag Renner doch zu zeigen, wie sehr in diesen Gesellschaften die „Alten“ als Bewahrer der kulturellen und spirituellen Identität eine bedeutende Position einnehmen.

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Methusalems Weltreise, Erich Renner

Taal
Jaar van publicatie
2007
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(Paperback)
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Titel
Methusalems Weltreise
Taal
Duits
Uitgever
Hammer
Jaar van publicatie
2007
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
185
ISBN10
3779500833
ISBN13
9783779500834
Reeks
Aantekening
Das Alter ist in unserer Gesellschaft zu einer bedrohlichen Kategorie geworden: Es lässt sich nicht mehr bezahlen. Zugleich wird neben dem mit zweifelhaften Statistiken untermauerten Katastrophenszenario ein „Krieg der Generationen“ heraufbeschworen. Erich Renner zeigt in seinem Buch nicht nur die ganze Absurdität solcher Prognosen auf, indem er den Finger auf eklatante Widersprüche legt, er benennt auch die selbstzerstörerischen Tendenzen, die das „Humankapital“ alter Menschen brach liegen lassen. Der Autor wäre nicht Ethnologe, wenn er den erstarrten westlichen Alterskonzepten nicht andere entgegenzuhalten wüsste. Er findet sie bei außereuropäischen Völkern, die wir gern mit dem Attribut „traditionell“ belegen. Hier gewinnt der sonst eher kontroverse Begriff der Tradition Sinn, vermag Renner doch zu zeigen, wie sehr in diesen Gesellschaften die „Alten“ als Bewahrer der kulturellen und spirituellen Identität eine bedeutende Position einnehmen.