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Bildung? Bildung!

26 Thesen zur Bildung als Herausforderung im 21. Jahrhundert

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Forschung, akademische Lehre und Studium werden im Englischen und in den heute besonders erfolg- und einflussreichen Wissenschaftssystemen vor allem Nord - amerikas und Großbritanniens vom Begriff der „Erziehung“ her gedacht. Sie sind Dimensionen und Funktionen des Higher education sector. In anderen Sprachen und Ländern ist das anders. So werden Forschung und Hochschulen im Deutschen und in Deutschland nicht unter dem Begriff der „Erziehung“, sondern – mit weitreichenden Folgen für Institutionen, Rollen und Selbstbeschreibungen – unter demjenigen von „Wissenschaft“ subsumiert. Gleichwohl (oder gerade deswegen?) kommt in Deutschland dem Begriff der „Bildung“ nicht nur historisch (Bildungsroman, Bildungsbürgertum usw.), sondern auch in aktuellen Debatten eine besondere Bedeutung zu: Schulbildung, Bildung und Ausbildung, Weiterbildung, Bildungsgutscheine oder politische Bildung – die Fülle der Wortbildungen macht deutlich: Ohne „Bildung“ geht es nicht. Ist „Bildung“ aber mehr als eine Leerformel oder – im Gegenteil – ein Pathosausdruck akademischer Feierstunden? Hier will der Band eine öffentliche Debatte anregen, indem er fragt, was „Bildung“ in den verschiedensten institutionellen Zusammenhängen des Wissenschaftssystems und an dessen Grenzen heute (noch) ist, wie der Begriff gebraucht werden kann – und was solcher Gebrauch zu leisten vermöge.

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Bildung? Bildung!, Andreas Schlüter, P. Strohschneider

Taal
Jaar van publicatie
2009
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(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 3,59

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Ondertitel
26 Thesen zur Bildung als Herausforderung im 21. Jahrhundert
Taal
Duits
Uitgever
bpb
Jaar van publicatie
2009
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
302
ISBN10
3893319697
ISBN13
9783893319695
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Aantekening
Forschung, akademische Lehre und Studium werden im Englischen und in den heute besonders erfolg- und einflussreichen Wissenschaftssystemen vor allem Nord - amerikas und Großbritanniens vom Begriff der „Erziehung“ her gedacht. Sie sind Dimensionen und Funktionen des Higher education sector. In anderen Sprachen und Ländern ist das anders. So werden Forschung und Hochschulen im Deutschen und in Deutschland nicht unter dem Begriff der „Erziehung“, sondern – mit weitreichenden Folgen für Institutionen, Rollen und Selbstbeschreibungen – unter demjenigen von „Wissenschaft“ subsumiert. Gleichwohl (oder gerade deswegen?) kommt in Deutschland dem Begriff der „Bildung“ nicht nur historisch (Bildungsroman, Bildungsbürgertum usw.), sondern auch in aktuellen Debatten eine besondere Bedeutung zu: Schulbildung, Bildung und Ausbildung, Weiterbildung, Bildungsgutscheine oder politische Bildung – die Fülle der Wortbildungen macht deutlich: Ohne „Bildung“ geht es nicht. Ist „Bildung“ aber mehr als eine Leerformel oder – im Gegenteil – ein Pathosausdruck akademischer Feierstunden? Hier will der Band eine öffentliche Debatte anregen, indem er fragt, was „Bildung“ in den verschiedensten institutionellen Zusammenhängen des Wissenschaftssystems und an dessen Grenzen heute (noch) ist, wie der Begriff gebraucht werden kann – und was solcher Gebrauch zu leisten vermöge.