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Zwischen Naturalismus und Religion

Philosophische Aufsätze

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Die gegenwärtige geistige Situation wird von zwei gegensätzlichen Tendenzen geprägt: der Ausbreitung naturalistischer Weltbilder und der Rückkehr religiöser Orthodoxien. Auf der einen Seite beeinflussen Fortschritte in Biogenetik, Hirnforschung und Robotik unser Selbstverständnis und dringen in alltägliche Handlungen ein. Diese Entwicklung stellt die Philosophie vor die Herausforderung eines szientistischen Naturalismus, wobei die Diskussion nicht um die Abhängigkeit menschlicher Geisteshandlungen von organischen Substraten kreist, sondern um die angemessene Auffassung der kulturellen Evolution. Auf der anderen Seite erleben wir eine unerwartete Wiederbelebung religiöser Traditionen und die Politisierung von Glaubensgemeinschaften. Diese religiösen Kräfte fordern die Philosophie heraus, das nachmetaphysische und nichtreligiöse Selbstverständnis der westlichen Moderne grundlegend zu hinterfragen. Hierbei geht es nicht nur um die politischen Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Infrastrukturen des Westens, sondern um die Deutung der Säkularisierungsfolgen einer kulturellen und gesellschaftlichen Rationalisierung. Der vorliegende Band versammelt Aufsätze, die sich mit diesen Fragestellungen befassen und dabei den komplementären Herausforderungen von Naturalismus und Religion sowie dem normativen Eigensinn einer detranszendentalisierten Vernunft nachgehen.

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Zwischen Naturalismus und Religion, Jürgen Habermas

Taal
Jaar van publicatie
2005
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(Hardcover)
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Ondertitel
Philosophische Aufsätze
Taal
Duits
Uitgever
Suhrkamp
Jaar van publicatie
2005
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
372
ISBN10
3518584472
ISBN13
9783518584477
Reeks
Oorspronkelijke titel
Zwischen Naturalismus und Religion
Beoordeling
3,7 van 5
Aantekening
Die gegenwärtige geistige Situation wird von zwei gegensätzlichen Tendenzen geprägt: der Ausbreitung naturalistischer Weltbilder und der Rückkehr religiöser Orthodoxien. Auf der einen Seite beeinflussen Fortschritte in Biogenetik, Hirnforschung und Robotik unser Selbstverständnis und dringen in alltägliche Handlungen ein. Diese Entwicklung stellt die Philosophie vor die Herausforderung eines szientistischen Naturalismus, wobei die Diskussion nicht um die Abhängigkeit menschlicher Geisteshandlungen von organischen Substraten kreist, sondern um die angemessene Auffassung der kulturellen Evolution. Auf der anderen Seite erleben wir eine unerwartete Wiederbelebung religiöser Traditionen und die Politisierung von Glaubensgemeinschaften. Diese religiösen Kräfte fordern die Philosophie heraus, das nachmetaphysische und nichtreligiöse Selbstverständnis der westlichen Moderne grundlegend zu hinterfragen. Hierbei geht es nicht nur um die politischen Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Infrastrukturen des Westens, sondern um die Deutung der Säkularisierungsfolgen einer kulturellen und gesellschaftlichen Rationalisierung. Der vorliegende Band versammelt Aufsätze, die sich mit diesen Fragestellungen befassen und dabei den komplementären Herausforderungen von Naturalismus und Religion sowie dem normativen Eigensinn einer detranszendentalisierten Vernunft nachgehen.