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Das Ich und das Es

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Freuds Genie lag in seiner doppelten Ausrichtung: Er war sowohl ein aufmerksamer Beobachter der kleinsten Details in den Mitteilungen seiner Analysanden als auch ein kühner Theoretiker, der neuartige, abstrakte Modelle zur Erklärung des Seelenlebens entwarf. Der vorliegende Band präsentiert chronologisch zentrale metapsychologische Schriften, darunter Klassiker wie "Zur Einführung des Narzißmus", "Das Unbewußte", "Jenseits des Lustprinzips" und "Das Ich und das Es". Alex Holder erläutert in seiner klaren Einleitung, wie und warum Freud seine Theoreme, wie die Triebklassifikation und das Modell des psychischen Apparates, im Laufe seines Lebens revidierte, um neuen Beobachtungen gerecht zu werden. Ein Beispiel ist Freuds Wechsel von der dualistischen Triebtheorie, die Sexual- und Ich-Triebe gegenüberstellte, hin zu dem Konzept des Antagonismus zwischen Lebenstrieben und Todestrieb. Diese Änderung war notwendig, um klinische Phänomene wie den Wiederholungszwang, Masochismus und Sadismus zu erklären. Die Relevanz des Todestriebs wird besonders deutlich angesichts der gegenwärtigen Tendenzen, die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen zu gefährden.

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Das Ich und das Es, Sigmund Freud

Taal
Jaar van publicatie
2019
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(Paperback)
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3,5
Oké
127 Beoordelingen

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Taal
Duits
Uitgever
Vero Verlag
Jaar van publicatie
2019
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
84
ISBN10
3737206759
ISBN13
9783737206754
Reeks
Beoordeling
3,45 van 5
Aantekening
Freuds Genie lag in seiner doppelten Ausrichtung: Er war sowohl ein aufmerksamer Beobachter der kleinsten Details in den Mitteilungen seiner Analysanden als auch ein kühner Theoretiker, der neuartige, abstrakte Modelle zur Erklärung des Seelenlebens entwarf. Der vorliegende Band präsentiert chronologisch zentrale metapsychologische Schriften, darunter Klassiker wie "Zur Einführung des Narzißmus", "Das Unbewußte", "Jenseits des Lustprinzips" und "Das Ich und das Es". Alex Holder erläutert in seiner klaren Einleitung, wie und warum Freud seine Theoreme, wie die Triebklassifikation und das Modell des psychischen Apparates, im Laufe seines Lebens revidierte, um neuen Beobachtungen gerecht zu werden. Ein Beispiel ist Freuds Wechsel von der dualistischen Triebtheorie, die Sexual- und Ich-Triebe gegenüberstellte, hin zu dem Konzept des Antagonismus zwischen Lebenstrieben und Todestrieb. Diese Änderung war notwendig, um klinische Phänomene wie den Wiederholungszwang, Masochismus und Sadismus zu erklären. Die Relevanz des Todestriebs wird besonders deutlich angesichts der gegenwärtigen Tendenzen, die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen zu gefährden.