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Krankheit und Matriarchat

Thomas Manns "Betrogene" im Kontext

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Die Studie widmet sich dem letzten vollendeten Werk Thomas Manns und zielt darauf ab, die bisherige Vernachlässigung der Novelle durch die Forschung zu kompensieren. Sie erklärt rezeptionsästhetisch den Gegensatz zwischen den Ergebnissen einer genauen Lektüre und den fest verankerten Annahmen der Forschung. Untersucht wird die Stellung des Textes im Gesamtwerk, insbesondere im Spätwerk, sowie sein komplexes Verhältnis zu verschiedenen Kontexten: literatur- und mentalitätsgeschichtlichen, religiösen und mythologischen, philosophischen sowie medizin- und wissenschaftshistorischen, politischen und ideologischen Aspekten. Diese Betrachtungen eröffnen neue Perspektiven auf oft unterschätzte Bewegungen und Veränderungen sowie auf bisher übersehene Konstanten des Gesamtwerks. Ein zentraler Ausgangspunkt ist die einzigartige Rolle einer Frau als Hauptfigur in einer Liebes- und Krankheitsgeschichte, die durch intertextuelle sowie quellen- und textkritische close readings näher beleuchtet wird. Das Erkenntnisinteresse gilt insbesondere der subtilen, bisher unbemerkten Beziehung zwischen diesem Werk und anderen Texten wie Doktor Faustus oder Mario und der Zauberer zur Kulturtheorie des neunzehnten Jahrhunderts und deren Renaissance in den Zwanzigerjahren.

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Krankheit und Matriarchat, Yahya Elsaghe

Taal
Jaar van publicatie
2010
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(Hardcover)
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Titel
Krankheit und Matriarchat
Ondertitel
Thomas Manns "Betrogene" im Kontext
Taal
Duits
Uitgever
de Gruyter
Jaar van publicatie
2010
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
362
ISBN10
3110207273
ISBN13
9783110207279
Reeks
Aantekening
Die Studie widmet sich dem letzten vollendeten Werk Thomas Manns und zielt darauf ab, die bisherige Vernachlässigung der Novelle durch die Forschung zu kompensieren. Sie erklärt rezeptionsästhetisch den Gegensatz zwischen den Ergebnissen einer genauen Lektüre und den fest verankerten Annahmen der Forschung. Untersucht wird die Stellung des Textes im Gesamtwerk, insbesondere im Spätwerk, sowie sein komplexes Verhältnis zu verschiedenen Kontexten: literatur- und mentalitätsgeschichtlichen, religiösen und mythologischen, philosophischen sowie medizin- und wissenschaftshistorischen, politischen und ideologischen Aspekten. Diese Betrachtungen eröffnen neue Perspektiven auf oft unterschätzte Bewegungen und Veränderungen sowie auf bisher übersehene Konstanten des Gesamtwerks. Ein zentraler Ausgangspunkt ist die einzigartige Rolle einer Frau als Hauptfigur in einer Liebes- und Krankheitsgeschichte, die durch intertextuelle sowie quellen- und textkritische close readings näher beleuchtet wird. Das Erkenntnisinteresse gilt insbesondere der subtilen, bisher unbemerkten Beziehung zwischen diesem Werk und anderen Texten wie Doktor Faustus oder Mario und der Zauberer zur Kulturtheorie des neunzehnten Jahrhunderts und deren Renaissance in den Zwanzigerjahren.