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Informelles Lernen im Sport

Beiträge zur allgemeinen Bildungsdebatte

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In der aktuellen Bildungsdebatte wird zunehmend anerkannt, dass das Lernen von Kindern und Jugendlichen nicht nur auf staatliche Institutionen wie Schulen beschränkt ist. Non-formale und informelle Lernprozesse gewinnen an Bedeutung. Erste Studien im deutschsprachigen Raum befassen sich bereits mit informellem Kompetenzerwerb in außerschulischen Kontexten. Besonders das Jugendalter scheint prädestiniert für informelles Lernen in Gleichaltrigengruppen. Überraschenderweise wird das Feld Bewegung, Spiel und Sport in diesen Untersuchungen jedoch oft vernachlässigt, obwohl Sport zu den häufigsten Freizeitaktivitäten von Jugendlichen zählt. Über 80 Prozent der Jugendlichen haben Erfahrungen in Sportvereinen, was auf die Bedeutung von Sport für sinnvolle Freizeitgestaltung und Lernpotenziale hinweist. Der vorliegende Band vereint erstmals Beiträge aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen zum informellen Lernen im Sport. Er behandelt Ansätze der Jugendforschung sowie der politischen und sozialräumlichen Bildung und präsentiert sportwissenschaftliche Arbeiten zu den Möglichkeiten und Grenzen informellen Lernens durch Bewegung, Spiel und Sport. Themen wie die Bildungspotenziale des schulischen und außerschulischen Sports, die Identitätsentwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie der Kompetenzerwerb im freiwilligen Engagement werden beleuchtet. Zudem werden sieben empirische Studien zum informellen Lernen im Sport vorgestellt.

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Informelles Lernen im Sport, Nils Neuber

Taal
Jaar van publicatie
2010
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(Paperback)
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Titel
Informelles Lernen im Sport
Ondertitel
Beiträge zur allgemeinen Bildungsdebatte
Taal
Duits
Uitgever
VS-Verl.
Jaar van publicatie
2010
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
279
ISBN10
3531170090
ISBN13
9783531170091
Reeks
Aantekening
In der aktuellen Bildungsdebatte wird zunehmend anerkannt, dass das Lernen von Kindern und Jugendlichen nicht nur auf staatliche Institutionen wie Schulen beschränkt ist. Non-formale und informelle Lernprozesse gewinnen an Bedeutung. Erste Studien im deutschsprachigen Raum befassen sich bereits mit informellem Kompetenzerwerb in außerschulischen Kontexten. Besonders das Jugendalter scheint prädestiniert für informelles Lernen in Gleichaltrigengruppen. Überraschenderweise wird das Feld Bewegung, Spiel und Sport in diesen Untersuchungen jedoch oft vernachlässigt, obwohl Sport zu den häufigsten Freizeitaktivitäten von Jugendlichen zählt. Über 80 Prozent der Jugendlichen haben Erfahrungen in Sportvereinen, was auf die Bedeutung von Sport für sinnvolle Freizeitgestaltung und Lernpotenziale hinweist. Der vorliegende Band vereint erstmals Beiträge aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen zum informellen Lernen im Sport. Er behandelt Ansätze der Jugendforschung sowie der politischen und sozialräumlichen Bildung und präsentiert sportwissenschaftliche Arbeiten zu den Möglichkeiten und Grenzen informellen Lernens durch Bewegung, Spiel und Sport. Themen wie die Bildungspotenziale des schulischen und außerschulischen Sports, die Identitätsentwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie der Kompetenzerwerb im freiwilligen Engagement werden beleuchtet. Zudem werden sieben empirische Studien zum informellen Lernen im Sport vorgestellt.