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Materialismus der Begegnung

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Der Band versammelt späte und unvollendete Schriften Althussers, die zu den eigenwilligsten und verstörendsten Texten des späten 20. Jahrhunderts zählen. Sie markieren einen schmerzhaften Bruch im Leben des marxistischen Philosophen und sind Teil eines Krisendenkens, das eine radikale Philosophie der Praxis entwerfen möchte. Ein untergründiger Strom zieht sich durch die Geschichte der westlichen Philosophie, von den antiken Atomisten über Spinoza und Machiavelli bis zu zeitgenössischen Denkern wie Derrida und Deleuze. Dieses Denken der Leere, des Zufalls und der Abweichung stellt jede Wesensphilosophie in Frage und zielt darauf ab, den dialektischen Materialismus zu überwinden. Die erstmals auf Deutsch zugänglichen Schriften machen die Brüche und Anstrengungen deutlich, die in den Begriffen dieses neuen, zugleich ältesten Materialismus liegen. Althussers Unterscheidung zwischen „Materialismus der Begegnung“ und „aleatorischem Materialismus“ zeigt die produktive Kraft eines beharrlichen Gedankens, der das Denken herausfordert: „Weder wird je ein Würfelwurf den Zufall auslöschen – noch wird je der Zufall einen Würfelwurf vereiteln.“ Das „Porträt des materialistischen Philosophen“ bietet einen Einblick in das Abenteuer eines Denkens, das im „Wilden Westen“ nach Auf- und Umbruch strebt.

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Materialismus der Begegnung, Louis Althusser

Taal
Jaar van publicatie
2010
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(Paperback)
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Titel
Materialismus der Begegnung
Taal
Duits
Uitgever
Diaphanes
Jaar van publicatie
2010
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
140
ISBN10
3037341122
ISBN13
9783037341124
Reeks
Aantekening
Der Band versammelt späte und unvollendete Schriften Althussers, die zu den eigenwilligsten und verstörendsten Texten des späten 20. Jahrhunderts zählen. Sie markieren einen schmerzhaften Bruch im Leben des marxistischen Philosophen und sind Teil eines Krisendenkens, das eine radikale Philosophie der Praxis entwerfen möchte. Ein untergründiger Strom zieht sich durch die Geschichte der westlichen Philosophie, von den antiken Atomisten über Spinoza und Machiavelli bis zu zeitgenössischen Denkern wie Derrida und Deleuze. Dieses Denken der Leere, des Zufalls und der Abweichung stellt jede Wesensphilosophie in Frage und zielt darauf ab, den dialektischen Materialismus zu überwinden. Die erstmals auf Deutsch zugänglichen Schriften machen die Brüche und Anstrengungen deutlich, die in den Begriffen dieses neuen, zugleich ältesten Materialismus liegen. Althussers Unterscheidung zwischen „Materialismus der Begegnung“ und „aleatorischem Materialismus“ zeigt die produktive Kraft eines beharrlichen Gedankens, der das Denken herausfordert: „Weder wird je ein Würfelwurf den Zufall auslöschen – noch wird je der Zufall einen Würfelwurf vereiteln.“ Das „Porträt des materialistischen Philosophen“ bietet einen Einblick in das Abenteuer eines Denkens, das im „Wilden Westen“ nach Auf- und Umbruch strebt.