Bookbot

Sachsen und seine Sekundogenituren

Parameters

  • 343bladzijden
  • 13 uur lezen

Meer over het boek

Im Jahr 1657 wurden für die von der Erbfolge in den Stammlanden ausgeschlossenen Söhne des sächsischen Kurfürsten Johann Georg I. die Sekundogeniturfürstentümer Weißenfels, Merseburg und Zeitz eingerichtet, was einer faktischen Landesteilung entsprach. Diese Territorien fielen zwar nach wenigen Jahrzehnten wieder an das Kurfürstentum zurück – Sachsen-Zeitz bis 1718, Sachsen-Merseburg bis 1738 und Sachsen-Weißenfels bis 1746 – dennoch haben sie einen festen Platz in der Geschichte Mitteldeutschlands. Die regionale Prägekraft der Sekundogenituren zeigt sich bis heute in den monumentalen Schlossbauten, die dort errichtet wurden. Ein wissenschaftliches Kolloquium im Barockschloss Delitzsch im Jahr 2007 beleuchtete die Bedeutung der albertinischen Nebenlinien aus der Perspektive der sächsischen Landesgeschichte und dokumentiert die Ergebnisse in diesem Band. Die Beiträge behandeln Themen wie Außen- und Heiratspolitik, innerdynastische Konflikte des Hauses Wettin, Wirtschafts- und Verwaltungsgeschichte sowie die Rolle der kursächsischen Stände und die Lebenswelten der Herzöge und ihrer Familien. Es wird deutlich, dass die Sekundogenituren nicht nur zur Versorgung der nachgeborenen Prinzen dienten, sondern auch grundlegende reichs- und verfassungsrechtliche Fragen in einer schwierigen Konsolidierungsphase des Alten Reichs nach dem Dreißigjährigen Krieg und dem Westfälischen Frieden von 1648 aufwarfen.

Een boek kopen

Sachsen und seine Sekundogenituren, Martina Schattkowsky

Taal
Jaar van publicatie
2010
Zodra we het ontdekt hebben, sturen we een e-mail.

Betaalmethoden

Nog niemand heeft beoordeeld.Tarief