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Der kommende Aufstand

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    »Der kommende Aufstand« ist ein Buch, das Zeitgeschichte geschrieben hat: Nach der Sabotage an einer Eisenbahnstrecke, auf der im November 2008 ein Castortransport mit radioaktivem Material geplant war, wurde es von der französischen Regierung als einziges Beweisstück eines mittlerweile international bekannten »Terrorismusfalls« gehandelt, als ein »Handbuch des Terrorismus« und Vorwand für die skandalöse, zum Teil monatelange Inhaftierung von neun Menschen aus dem Dorf Tarnac. Tatsächlich enthält das Buch eine pointierte, situationistisch geprägte Analyse der Reaktionen von Regierungen auf die verschiedenen Unruhen und Volksaufstände in den letzten Jahren. Die brennenden Vorstädte in Frankreich, die Straßengewalt in Griechenland usw. werden von den Regierungen als Gefahr gesehen, die polizeilich und militärisch gebändigt werden müsse, wobei das »Krisenmanagement« die Gesellschaft auch zusammenhalten soll. Für die Autor*innen dieses Manifests hingegen sind die Revolten revolutionäre Momente, Symptome des Zusammenbruchs der westlichen Demokratien, die sich gegenseitig verstärken und sich ausbreiten. Sie fordern einen Kommunismus, der als »ergebnisoffener« Prozess die Bildung von Kommunen sowie die Restrukturierung der Ökonomie in kleine, lokale Einheiten vorantreibt, und plädieren für eine anonyme Position der Unsichtbarkeit.

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    Der kommende Aufstand,

    Taal
    Jaar van publicatie
    2010
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    (Paperback),
    Staat van het boek
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    Titel
    Der kommende Aufstand
    Taal
    Duits
    Auteurs
    Uitgever
    Ed. Nautilus
    Jaar van publicatie
    2010
    Formaat
    Paperback
    Aantal pagina's
    123
    ISBN10
    3894017325
    ISBN13
    9783894017323
    Reeks
    Beoordeling
    3,8 van 5
    Aantekening
    »Der kommende Aufstand« ist ein Buch, das Zeitgeschichte geschrieben hat: Nach der Sabotage an einer Eisenbahnstrecke, auf der im November 2008 ein Castortransport mit radioaktivem Material geplant war, wurde es von der französischen Regierung als einziges Beweisstück eines mittlerweile international bekannten »Terrorismusfalls« gehandelt, als ein »Handbuch des Terrorismus« und Vorwand für die skandalöse, zum Teil monatelange Inhaftierung von neun Menschen aus dem Dorf Tarnac. Tatsächlich enthält das Buch eine pointierte, situationistisch geprägte Analyse der Reaktionen von Regierungen auf die verschiedenen Unruhen und Volksaufstände in den letzten Jahren. Die brennenden Vorstädte in Frankreich, die Straßengewalt in Griechenland usw. werden von den Regierungen als Gefahr gesehen, die polizeilich und militärisch gebändigt werden müsse, wobei das »Krisenmanagement« die Gesellschaft auch zusammenhalten soll. Für die Autor*innen dieses Manifests hingegen sind die Revolten revolutionäre Momente, Symptome des Zusammenbruchs der westlichen Demokratien, die sich gegenseitig verstärken und sich ausbreiten. Sie fordern einen Kommunismus, der als »ergebnisoffener« Prozess die Bildung von Kommunen sowie die Restrukturierung der Ökonomie in kleine, lokale Einheiten vorantreibt, und plädieren für eine anonyme Position der Unsichtbarkeit.