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Schimpfwörter - Beschimpfungen - Pejorisierungen

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Verbale Beschimpfungen sind keine zufälligen Sprachhandlungen, sondern basieren auf gesellschaftlichen Vorstellungen von Normalität und Abweichung. Sie üben Macht aus, indem sie die Beschimpften abwerten und die Positionen der Beteiligten stärken. Der gesellschaftliche Umgang mit solchen Beschimpfungen ist ambivalent: Während die verletzende Wirkung bekannt ist, wird in rechtlichen Auseinandersetzungen oft nur körperliche Gewalt als Diskriminierung anerkannt. Es wird unterstellt, dass den Betroffenen durch verbale Gewalt „nicht wirklich etwas geschehen ist“. Diskriminierung entsteht jedoch nicht durch die Worte selbst, sondern durch ihre Verwendung und die gesellschaftlichen Zuschreibungen, die damit verbunden sind. So können beispielsweise im Hip Hop Schimpfwörter auch als positive Selbstbezeichnungen fungieren. Die Herausgeberinnen sind erfahrene Wissenschaftlerinnen im Bereich Gender Studies und Sprachanalyse, mit umfangreicher Lehr- und Forschungserfahrung in Deutschland und Skandinavien.

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Schimpfwörter - Beschimpfungen - Pejorisierungen, Lann Hornscheidt

Taal
Jaar van publicatie
2011
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(Paperback)
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Titel
Schimpfwörter - Beschimpfungen - Pejorisierungen
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2011
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
251
ISBN10
3860996843
ISBN13
9783860996843
Reeks
Aantekening
Verbale Beschimpfungen sind keine zufälligen Sprachhandlungen, sondern basieren auf gesellschaftlichen Vorstellungen von Normalität und Abweichung. Sie üben Macht aus, indem sie die Beschimpften abwerten und die Positionen der Beteiligten stärken. Der gesellschaftliche Umgang mit solchen Beschimpfungen ist ambivalent: Während die verletzende Wirkung bekannt ist, wird in rechtlichen Auseinandersetzungen oft nur körperliche Gewalt als Diskriminierung anerkannt. Es wird unterstellt, dass den Betroffenen durch verbale Gewalt „nicht wirklich etwas geschehen ist“. Diskriminierung entsteht jedoch nicht durch die Worte selbst, sondern durch ihre Verwendung und die gesellschaftlichen Zuschreibungen, die damit verbunden sind. So können beispielsweise im Hip Hop Schimpfwörter auch als positive Selbstbezeichnungen fungieren. Die Herausgeberinnen sind erfahrene Wissenschaftlerinnen im Bereich Gender Studies und Sprachanalyse, mit umfangreicher Lehr- und Forschungserfahrung in Deutschland und Skandinavien.