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Die größte Sammlung mongolischer Ethnographica in Europa stammt von dem österreichischen Forschungsreisenden Hans Leder (1848–1921), der 1892 von Südsibirien in die Mongolei reiste. Zwischen 1892 und 1905 sammelte und erforschte er vor allem mongolisch-buddhistische Ritualobjekte. Teile seiner Sammlung sind im Museum für Völkerkunde Wien untergebracht, während andere in ethnographischen Museen in Deutschland, Tschechien und Ungarn aufbewahrt werden. In diesem Buch werden unveröffentlichte Archivdokumente und Abbildungen der Objekte präsentiert, sowie Einblicke in die Biographie des Sammlers und die komplexe Geschichte der Sammlung. Die Ikonographie der Artefakte wird ebenfalls behandelt. Die Sammlung bietet eine einzigartige Momentaufnahme der religiösen Alltagskultur in der Nordmongolei um 1900, die zunehmend verdrängt und in den späten 1930er Jahren weitgehend zerstört wurde. Zudem wird der Umgang mit sakralen Objekten und deren Bedeutung nach der Einführung der Demokratie 1990 thematisiert.
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Mongolische Ethnographica in Wien, Maria Katharina Lang
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2010
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