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Briefwechsel

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das Wirken des berühmten Naturforschers Alexander von Humboldt umfasst überraschend viele astronomische Themen. Dazu gehören astrogeodätische Ortsbestimmungen, erdmagentische Forschungen und kosmogonische Überlegungen, wobei letztere vor allem in seinem Alterswerk „Kosmos“ ihren Niederschlag fanden. Sein wichtigster astronomischer Gesprächspartner war der Direktor der Berliner Sternwarte Johann Franz Encke, der die kurze Umlaufzeit des heute nach ihm benannten Kometen erkannt und die maßgebende Zahl für die Sonnenparallaxe berechnet hatte. Damit gab er dem Sonnensystem den seinerzeit gültigen Maßstab. Der Briefwechsel zwischen Humboldt und Encke belegt einen regen wissenschaftlichen Meinungsaustausch, der die Weitergabe neuester Nachrichten ebenso umfasste wie Berechnungen, die vor allem in Humboldts spätere Schriften einflossen. Der Leser erfährt Details aus dem Leben der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften, gewinnt Einblicke in die internationalen Kontakte der Gelehrten und lernt nebenbei den Alltag der beiden Forscher kennen. Insgesamt ist die Korrespondenz ein Spiegel des Lebens in der zu einem wissenschaftlichen Weltzentrum aufstrebenden Stadt Berlin.

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Briefwechsel, Alexander von Humboldt

Taal
Jaar van publicatie
2013
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(Hardcover)
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Taal
Duits
Uitgever
Akad.-Verl.
Jaar van publicatie
2013
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
558
ISBN10
3050060832
ISBN13
9783050060835
Reeks
Aantekening
das Wirken des berühmten Naturforschers Alexander von Humboldt umfasst überraschend viele astronomische Themen. Dazu gehören astrogeodätische Ortsbestimmungen, erdmagentische Forschungen und kosmogonische Überlegungen, wobei letztere vor allem in seinem Alterswerk „Kosmos“ ihren Niederschlag fanden. Sein wichtigster astronomischer Gesprächspartner war der Direktor der Berliner Sternwarte Johann Franz Encke, der die kurze Umlaufzeit des heute nach ihm benannten Kometen erkannt und die maßgebende Zahl für die Sonnenparallaxe berechnet hatte. Damit gab er dem Sonnensystem den seinerzeit gültigen Maßstab. Der Briefwechsel zwischen Humboldt und Encke belegt einen regen wissenschaftlichen Meinungsaustausch, der die Weitergabe neuester Nachrichten ebenso umfasste wie Berechnungen, die vor allem in Humboldts spätere Schriften einflossen. Der Leser erfährt Details aus dem Leben der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften, gewinnt Einblicke in die internationalen Kontakte der Gelehrten und lernt nebenbei den Alltag der beiden Forscher kennen. Insgesamt ist die Korrespondenz ein Spiegel des Lebens in der zu einem wissenschaftlichen Weltzentrum aufstrebenden Stadt Berlin.