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Die enge Verflechtung mit dem Weltgeschehen ist seit langem ein fester Bestandteil der Geschichte der modernen Schweiz. Politisch, kulturell und wirtschaftlich sind die Grenzen stets durchlässig. Als «kleine, offene Wirtschaftsmacht» orientierte sich das Land seit dem 19. Jahrhundert stark am Welthandel und spezialisierte sich auf die Ausfuhr von Qualitätsprodukten mit hohen Gewinnmargen. Der Anteil des Aussenhandels an der nationalen Wirtschaft war signifikant hoch. Der schweizerische Finanzplatz positionierte sich nach dem Ersten Weltkrieg an der Weltspitze. Diese Ausrichtung auf die Weltmärkte weckte ein großes Interesse der schweizerischen Eliten an diplomatischen und politischen Entwicklungen in den internationalen Beziehungen. Die Neuorientierung der weltweiten Machtverhältnisse während des Kalten Krieges, von der Truman-Doktrin 1947 bis zur Auflösung des Ostblocks 1989/90, hatte besondere Auswirkungen auf die schweizerische Aussenpolitik und Wirtschaft. Die Neutralität der Schweiz, unter Druck seit dem Kriegseintritt der USA 1941, fand neue Tätigkeitsfelder im Kontext des bipolaren Schachbretts der beiden Machtblöcke, was die Innen- und Aussenpolitik stark beeinflusste. Beiträge von verschiedenen Autoren beleuchten die internationale Rolle der Schweiz während dieser Zeit, einschließlich ihrer Beziehungen zu Ländern wie Argentinien und den Auswirkungen auf den Finanzplatz.
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Die internationale Schweiz in der Zeit des Kalten Krieges, Sandra Bott
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2011
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