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Am Ende der Gewissheiten

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Kein Zweifel, viele Deutsche lieben den Umweltschutz. Und doch klagen Umweltverbände über nachlassendes Engagement der Basis und die spektulären Erfolge früherer Jahrzehnte, etwa der Anti-AKW-Bewegung oder der Debatte um das Waldsterben, bleiben aus. Frank Uekötter findet die Gründe für diese Krise in einem Gang durch die Geschichte der Umweltbewegung in Deutschland. Denn die aktuelle Umweltdebatte knüpft an Traditionen an, die einst ganz anderen Zusammenhängen entsprangen und im 21. Jahrhundert zweifelhaft geworden sind. So denken wir in einer globalisierten Welt noch immer in den Klischees der alten Bundesrepublik – vom Atomprotest, der meist an der Landesgrenze endet, bis zur »Risikotechnologie« Gentechnik. Die Zukunft der Umweltbewegung hängt aber – so Uekötter – davon ab, ob sie es schafft, sich von lieb gewonnenen, aber überholten Gewissheiten zu lösen und neue Wege zu beschreiten. Er zeigt, warum wir Umwelt heute neu denken müssen: global, bunt, vernetzt und weniger dogmatisch. Erst wenn wir uns von alten Gewissheiten lösen, eröffnen sich Chancen für ein ökologisches 21. Jahrhundert.

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Am Ende der Gewissheiten, Frank Uekötter

Taal
Jaar van publicatie
2011
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(Paperback)
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Titel
Am Ende der Gewissheiten
Taal
Duits
Uitgever
Campus-Verl.
Jaar van publicatie
2011
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
301
ISBN10
3593395339
ISBN13
9783593395333
Reeks
Aantekening
Kein Zweifel, viele Deutsche lieben den Umweltschutz. Und doch klagen Umweltverbände über nachlassendes Engagement der Basis und die spektulären Erfolge früherer Jahrzehnte, etwa der Anti-AKW-Bewegung oder der Debatte um das Waldsterben, bleiben aus. Frank Uekötter findet die Gründe für diese Krise in einem Gang durch die Geschichte der Umweltbewegung in Deutschland. Denn die aktuelle Umweltdebatte knüpft an Traditionen an, die einst ganz anderen Zusammenhängen entsprangen und im 21. Jahrhundert zweifelhaft geworden sind. So denken wir in einer globalisierten Welt noch immer in den Klischees der alten Bundesrepublik – vom Atomprotest, der meist an der Landesgrenze endet, bis zur »Risikotechnologie« Gentechnik. Die Zukunft der Umweltbewegung hängt aber – so Uekötter – davon ab, ob sie es schafft, sich von lieb gewonnenen, aber überholten Gewissheiten zu lösen und neue Wege zu beschreiten. Er zeigt, warum wir Umwelt heute neu denken müssen: global, bunt, vernetzt und weniger dogmatisch. Erst wenn wir uns von alten Gewissheiten lösen, eröffnen sich Chancen für ein ökologisches 21. Jahrhundert.