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Millionen für heiße Luft

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Wittenberge war einmal eine Industriestadt. Das modernste Nähmaschinenwerk der Welt wurde 1991 geschlossen. Zuvor waren bereits das Zellstoffwerk und die Ölmühle abgewickelt worden. Tausende verloren ihre Arbeit. Jeder Dritte verließ seither seine Heimatstadt, die inzwischen weniger als 20.000 Einwohner zählt. Diese Entwicklung ist nachweislich Folge der 'Wiedervereinigung' vor zwanzig Jahren. Und nachdem sich der Westen wirtschaftlich gesund stieß, kamen auch seine Wissenschaftler auf ihre Kosten. 'Forscher' untersuchten die industrielle Brache, die man im Osten angerichtet hatte, wofür es stattliche Honorare gab. In Wittenberge in Brandenburg beispielsweise erhielt eine Gruppe von Soziologen und Ethnologen für ein Gutachten einen siebenstelligen Betrag vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Klaus Huhn untersuchte vor Ort, was dieses Papier wert ist.

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Millionen für heiße Luft, Klaus Huhn

Taal
Jaar van publicatie
2010
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(Paperback)
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Titel
Millionen für heiße Luft
Taal
Duits
Auteurs
Klaus Huhn
Uitgever
Ed. Ost
Jaar van publicatie
2010
Formaat
Paperback
ISBN10
3360020324
ISBN13
9783360020321
Reeks
Aantekening
Wittenberge war einmal eine Industriestadt. Das modernste Nähmaschinenwerk der Welt wurde 1991 geschlossen. Zuvor waren bereits das Zellstoffwerk und die Ölmühle abgewickelt worden. Tausende verloren ihre Arbeit. Jeder Dritte verließ seither seine Heimatstadt, die inzwischen weniger als 20.000 Einwohner zählt. Diese Entwicklung ist nachweislich Folge der 'Wiedervereinigung' vor zwanzig Jahren. Und nachdem sich der Westen wirtschaftlich gesund stieß, kamen auch seine Wissenschaftler auf ihre Kosten. 'Forscher' untersuchten die industrielle Brache, die man im Osten angerichtet hatte, wofür es stattliche Honorare gab. In Wittenberge in Brandenburg beispielsweise erhielt eine Gruppe von Soziologen und Ethnologen für ein Gutachten einen siebenstelligen Betrag vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Klaus Huhn untersuchte vor Ort, was dieses Papier wert ist.