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Die Moselreise

Roman eines Kindes

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Im Zentrum dieses ungewöhnlichen Buchs steht das Tagebuch einer Moselreise, das Hanns-Josef Ortheil als Elfjähriger verfasste. Es zeigt, wie wichtig Reisen, Sprache und Schreiben für den kleinen Jungen waren. Dieses beeindruckende Dokument ergänzt Ortheils autobiographischen Roman »Die Erfindung des Lebens« (2009) und beschreibt dieselbe Reise, die der Autor Jahrzehnte später unternahm. Den Abschluss bildet eine Erzählung darüber, warum Ortheil bestimmte Landschaften und Gegenden immer wieder aufsucht. In seinem autobiographischen Roman erzählt Ortheil die Geschichte eines stummen Kindes, das sich mit Musik, Sprache und Schreiben aus der Isolation befreit. Mit der »Moselreise«, einer Mitschrift einer Wanderung mit seinem Vater, legt er ein autobiographisches Dokument vor, das eindrucksvoll zeigt, wie der junge Ortheil durch seine Obsession für Sprache und Schreiben aus dem Stummsein in die Welt fand. Diese Mitschrift wird durch die Beschreibung der späteren Reise gespiegelt und erhält durch eine dritte Erzählung, in der Ortheil den geheimen Hintergründen seiner Faszination für bestimmte Städte und Landschaften nachgeht, eine zusätzliche Dimension. So führt die Erzähltrias der »Moselreise« den grandiosen Künstlerroman fort und gewährt faszinierende Einblicke in die frühesten, familiären Bindungen, die einen Menschen lebenslang prägen.

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Die Moselreise, Hanns-Josef Ortheil

Taal
Jaar van publicatie
2010
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(Hardcover),
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Goed
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€ 1,39

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Ondertitel
Roman eines Kindes
Taal
Duits
Uitgever
Luchterhand
Jaar van publicatie
2010
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
219
ISBN10
363087343X
ISBN13
9783630873435
Reeks
Beoordeling
4,05 van 5
Aantekening
Im Zentrum dieses ungewöhnlichen Buchs steht das Tagebuch einer Moselreise, das Hanns-Josef Ortheil als Elfjähriger verfasste. Es zeigt, wie wichtig Reisen, Sprache und Schreiben für den kleinen Jungen waren. Dieses beeindruckende Dokument ergänzt Ortheils autobiographischen Roman »Die Erfindung des Lebens« (2009) und beschreibt dieselbe Reise, die der Autor Jahrzehnte später unternahm. Den Abschluss bildet eine Erzählung darüber, warum Ortheil bestimmte Landschaften und Gegenden immer wieder aufsucht. In seinem autobiographischen Roman erzählt Ortheil die Geschichte eines stummen Kindes, das sich mit Musik, Sprache und Schreiben aus der Isolation befreit. Mit der »Moselreise«, einer Mitschrift einer Wanderung mit seinem Vater, legt er ein autobiographisches Dokument vor, das eindrucksvoll zeigt, wie der junge Ortheil durch seine Obsession für Sprache und Schreiben aus dem Stummsein in die Welt fand. Diese Mitschrift wird durch die Beschreibung der späteren Reise gespiegelt und erhält durch eine dritte Erzählung, in der Ortheil den geheimen Hintergründen seiner Faszination für bestimmte Städte und Landschaften nachgeht, eine zusätzliche Dimension. So führt die Erzähltrias der »Moselreise« den grandiosen Künstlerroman fort und gewährt faszinierende Einblicke in die frühesten, familiären Bindungen, die einen Menschen lebenslang prägen.