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Implizites Wissen

Epistemologische und handlungstheoretische Perspektiven

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In den letzten Jahren hat das Interesse am Konzept des impliziten Wissens, insbesondere im Kontext praxeologischer und pragmatistischer Sozial- und Gesellschaftstheorien, stark zugenommen. Es gibt einen Diskussionszusammenhang, der es wert ist, die Überlegungen zu diesem Konzept zusammenzuführen. Die Entwürfe, die sich mit implizitem Wissen befassen, folgen einer Dezentrierung und Detranszendentalisierung des Subjekts als erkenntnistheoretischer Leitkategorie. Im Pragmatismus Deweys, in der sprachanalytischen Philosophie Wittgensteins und in der Fundamentalontologie Heideggers finden sich fruchtbare Ansätze zur Bestimmung impliziten Wissens, die aus der Analyse des problemlösenden Umgangs mit einer widerständigen Realität hervorgehen. Diese Quellen bieten eine fundierte Kritik an normativistischen und rationalistischen Handlungstheorien, die Akteuren vorwiegend die Steuerung durch vernünftige Überzeugungen und die Orientierung an expliziten Regeln unterstellen. Zudem haben praxistheoretische Ansätze die Bedeutung des impliziten Wissens als Ressource für kreative und flexible Situationsbewältigung erkannt.

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Implizites Wissen, Jens Loenhoff

Taal
Jaar van publicatie
2012
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(Hardcover),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 26,49

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Titel
Implizites Wissen
Ondertitel
Epistemologische und handlungstheoretische Perspektiven
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2012
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
284
ISBN10
3942393484
ISBN13
9783942393485
Reeks
Aantekening
In den letzten Jahren hat das Interesse am Konzept des impliziten Wissens, insbesondere im Kontext praxeologischer und pragmatistischer Sozial- und Gesellschaftstheorien, stark zugenommen. Es gibt einen Diskussionszusammenhang, der es wert ist, die Überlegungen zu diesem Konzept zusammenzuführen. Die Entwürfe, die sich mit implizitem Wissen befassen, folgen einer Dezentrierung und Detranszendentalisierung des Subjekts als erkenntnistheoretischer Leitkategorie. Im Pragmatismus Deweys, in der sprachanalytischen Philosophie Wittgensteins und in der Fundamentalontologie Heideggers finden sich fruchtbare Ansätze zur Bestimmung impliziten Wissens, die aus der Analyse des problemlösenden Umgangs mit einer widerständigen Realität hervorgehen. Diese Quellen bieten eine fundierte Kritik an normativistischen und rationalistischen Handlungstheorien, die Akteuren vorwiegend die Steuerung durch vernünftige Überzeugungen und die Orientierung an expliziten Regeln unterstellen. Zudem haben praxistheoretische Ansätze die Bedeutung des impliziten Wissens als Ressource für kreative und flexible Situationsbewältigung erkannt.