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Martin Pfeifle, Riza

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Eine Gitterwand teilt den Raum der kunstgaleriebonn, während ein Objekt aus spiegelnden Isolierklebebändern wie ein futuristischer Tisch daneben schwebt. Die Installationen von Martin Pfeifle sind klare Setzungen im Raum, die Irritationen auslösen und den umgebenden Raum durch Material und Form verändern, ähnlich wie Architekturen. Manchmal wirken sie wie Modelle im Maßstab 1:1, die im Raum stehen oder in ihn hineinragen. Die Bewegung des Betrachters verändert sich; er folgt Wegen, die in der Schwebe bleiben, da die Materialien der Installationen ihre kurze Dauer verraten. Pfeifles Arbeiten sind ortsspezifische Eingriffe, die darauf abzielen, Räume umzufunktionieren und neu erlebbar zu machen. Diese temporären Interventionen spielen mit dem Zeitmodus des Interims und der Vorläufigkeit. Materiell zeigt sich dies in der Ablehnung traditioneller bildhauerischer Ideologien, die auf dauerhafte, wertbeständige Formen setzen. Stattdessen bevorzugt Pfeifle fragile und provisorische Materialien, die man in Baumärkten findet, sowie industriell vorgefertigte Folien, Teppichböden, Furniere, Spanplatten und Styroporwürfel, die eine geometrisch-konstruktive Alltagsästhetik verkörpern.

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Martin Pfeifle, Riza, Marcel Schumacher

Taal
Jaar van publicatie
2012
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(Paperback)
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Titel
Martin Pfeifle, Riza
Taal
Engels
Uitgever
Weidle
Jaar van publicatie
2012
Formaat
Paperback
ISBN10
3938803533
ISBN13
9783938803530
Reeks
Aantekening
Eine Gitterwand teilt den Raum der kunstgaleriebonn, während ein Objekt aus spiegelnden Isolierklebebändern wie ein futuristischer Tisch daneben schwebt. Die Installationen von Martin Pfeifle sind klare Setzungen im Raum, die Irritationen auslösen und den umgebenden Raum durch Material und Form verändern, ähnlich wie Architekturen. Manchmal wirken sie wie Modelle im Maßstab 1:1, die im Raum stehen oder in ihn hineinragen. Die Bewegung des Betrachters verändert sich; er folgt Wegen, die in der Schwebe bleiben, da die Materialien der Installationen ihre kurze Dauer verraten. Pfeifles Arbeiten sind ortsspezifische Eingriffe, die darauf abzielen, Räume umzufunktionieren und neu erlebbar zu machen. Diese temporären Interventionen spielen mit dem Zeitmodus des Interims und der Vorläufigkeit. Materiell zeigt sich dies in der Ablehnung traditioneller bildhauerischer Ideologien, die auf dauerhafte, wertbeständige Formen setzen. Stattdessen bevorzugt Pfeifle fragile und provisorische Materialien, die man in Baumärkten findet, sowie industriell vorgefertigte Folien, Teppichböden, Furniere, Spanplatten und Styroporwürfel, die eine geometrisch-konstruktive Alltagsästhetik verkörpern.