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Treideln

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'Poetikvorlesung? Kommt nicht in Frage. Man ist entweder Autor oder Poetikbesitzer. Ich bin doch nicht mein eigener Deutsch-Leistungskurs. Ohne mich.' Mit Juli Zeh wird eine promovierte Juristin und streitbare, scharfsinnige Autorin im Sommersemester 2013 an der Frankfurter Goethe-Universität als Gastdozentin für Poetik lehren. Unter dem Titel Treideln wird sie über Bedingungen und Grundlagen ihrer literarischen Arbeit sprechen – und dabei versuchen, eine 'Anti-Poetologie' zu entwerfen. Poetik, so sagt Juli Zeh, ist etwas für 'Quacksalber, Schwächlinge, Oberlehrer, Zivilversager und andere Scharlatane'. Schreiben lebt von der 'Poetikfeindlichkeit', ist nämlich ein 'verschriftlichtes Selbstgespräch'. 'Poetik klingt immer so, als wüsste der Autor, was er da tut – dabei weiß er bestenfalls, was er getan hat.' Von dieser Erkenntnis her lässt sich befreit aufspielen und wunderbar poetologisieren; über die Bedeutung der Erinnerung für das Schreiben zum Beispiel: 'Ein Ereignis ist nicht das, was passiert ist, sondern das, was erzählt werden kann.'

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Treideln, Juli Zeh

Taal
Jaar van publicatie
2013
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(Hardcover)
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4,2
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Taal
Duits
Auteurs
Juli Zeh
Uitgever
Schöffling
Jaar van publicatie
2013
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
196
ISBN10
3895614378
ISBN13
9783895614378
Reeks
Beoordeling
4,15 van 5
Aantekening
'Poetikvorlesung? Kommt nicht in Frage. Man ist entweder Autor oder Poetikbesitzer. Ich bin doch nicht mein eigener Deutsch-Leistungskurs. Ohne mich.' Mit Juli Zeh wird eine promovierte Juristin und streitbare, scharfsinnige Autorin im Sommersemester 2013 an der Frankfurter Goethe-Universität als Gastdozentin für Poetik lehren. Unter dem Titel Treideln wird sie über Bedingungen und Grundlagen ihrer literarischen Arbeit sprechen – und dabei versuchen, eine 'Anti-Poetologie' zu entwerfen. Poetik, so sagt Juli Zeh, ist etwas für 'Quacksalber, Schwächlinge, Oberlehrer, Zivilversager und andere Scharlatane'. Schreiben lebt von der 'Poetikfeindlichkeit', ist nämlich ein 'verschriftlichtes Selbstgespräch'. 'Poetik klingt immer so, als wüsste der Autor, was er da tut – dabei weiß er bestenfalls, was er getan hat.' Von dieser Erkenntnis her lässt sich befreit aufspielen und wunderbar poetologisieren; über die Bedeutung der Erinnerung für das Schreiben zum Beispiel: 'Ein Ereignis ist nicht das, was passiert ist, sondern das, was erzählt werden kann.'