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Der Zustand meiner Welt

Aus den Tagebüchern 1974-1994

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In diesen späten Tagebüchern äußert sich Erwin Strittmatter so offen wie nie zuvor. Mit Anfang fünfzig, in der „besten Zeit seines Lebens“, sieht er sich den Herausforderungen des Alterns gegenüber. Emotionale Krisen, Selbstbefragungen und Zensurkonflikte prägen seine Gedanken. Als kritischer Beobachter verfolgt er die Auflösung der DDR und reflektiert nüchtern über seine Erfahrungen. Er ist ein Dichter, der Gelassenheit anstrebt und die poetische Reflexion beherrscht. In diesen Tagebüchern thematisiert er Ehekrisen, die Entfremdung zu seiner Frau Eva und seine Eifersucht auf die Beziehung seiner Söhne zu ihrer Mutter. Er kämpft mit den Schwierigkeiten des Alterns und sucht im Taoismus geistigen Halt. Trotz seines Rückzugs aus dem öffentlichen Leben bleibt er ein aufmerksamer Zeitgenosse. Eine zentrale Frage, die ihn beschäftigt, ist seine frühere Parteigläubigkeit; er glaubt nicht mehr an Utopien und zieht ein nüchternes Fazit: „Ich ernte, was ich anbaute.“ Emotionslos registriert er die Auflösung der sozialistischen Welt und wertet die Umbruchprozesse von 1989/90 als Konsequenz der verfehlten DDR-Politik. Seine Notizen dokumentieren eindrucksvoll die hektischen Ereignisse dieser Jahre, während seine Naturbeobachtungen ihm Gelassenheit und poetische Leichtigkeit verleihen.

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Der Zustand meiner Welt, Erwin Strittmatter

Taal
Jaar van publicatie
2016
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(Paperback)
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Titel
Der Zustand meiner Welt
Ondertitel
Aus den Tagebüchern 1974-1994
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2016
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
623
ISBN10
3746632021
ISBN13
9783746632025
Reeks
Aantekening
In diesen späten Tagebüchern äußert sich Erwin Strittmatter so offen wie nie zuvor. Mit Anfang fünfzig, in der „besten Zeit seines Lebens“, sieht er sich den Herausforderungen des Alterns gegenüber. Emotionale Krisen, Selbstbefragungen und Zensurkonflikte prägen seine Gedanken. Als kritischer Beobachter verfolgt er die Auflösung der DDR und reflektiert nüchtern über seine Erfahrungen. Er ist ein Dichter, der Gelassenheit anstrebt und die poetische Reflexion beherrscht. In diesen Tagebüchern thematisiert er Ehekrisen, die Entfremdung zu seiner Frau Eva und seine Eifersucht auf die Beziehung seiner Söhne zu ihrer Mutter. Er kämpft mit den Schwierigkeiten des Alterns und sucht im Taoismus geistigen Halt. Trotz seines Rückzugs aus dem öffentlichen Leben bleibt er ein aufmerksamer Zeitgenosse. Eine zentrale Frage, die ihn beschäftigt, ist seine frühere Parteigläubigkeit; er glaubt nicht mehr an Utopien und zieht ein nüchternes Fazit: „Ich ernte, was ich anbaute.“ Emotionslos registriert er die Auflösung der sozialistischen Welt und wertet die Umbruchprozesse von 1989/90 als Konsequenz der verfehlten DDR-Politik. Seine Notizen dokumentieren eindrucksvoll die hektischen Ereignisse dieser Jahre, während seine Naturbeobachtungen ihm Gelassenheit und poetische Leichtigkeit verleihen.