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Können die wo fertig sind früher gehen?

Wer über Lernen nachdenkt, muss über Aufgaben nachdenken. Und umgekehrt

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Menschen lernen durch das, was sie tun, und das gilt auch für die Schule. Wer gegen den Schlaf kämpft, lernt, diesen Kampf zu führen; wer Vokabeln auswendig lernt, übt genau das. Das Erstellen einer Gebrauchsanweisung zum Kürzen von Brüchen lehrt, wie man dies erklärt. Lernen ist ein aktiver Prozess, ganz im Sinne von Goethes Aussage: „Erfolg hat drei Buchstaben: tun!“ Entscheidend ist, was Lernende tun und wie sie es tun. Das Ziel ist, relevante Kompetenzen nachhaltig aufzubauen, nicht nur etwas zu „haben“ oder „fertig“ zu sein. Lernen ist ein fortwährender Prozess. Im schulischen Kontext sind die Aufgaben, die Lernende erhalten, entscheidend für diesen Prozess. Sie sind sowohl quantitativ als auch qualitativ von großer Bedeutung. Dieses Buch regt zum Nachdenken an: Lehrkräfte müssen über ihre Aufgaben und deren Einfluss auf das Lernen reflektieren. Es ist auch ein Handlungsaufruf: Die Überlegung, was Lernaufgaben zu „guten“ Aufgaben macht, führt zu einer neuen Sichtweise auf Aufgaben als Werkzeuge zur Aktivierung von Lernprozessen. Es werden wirkungsstarke Lernaufgaben in prototypischen Formaten und Beispielen vorgestellt. Da Lernverhalten stark vom Kontext abhängt, ist die Einbettung von Lernaufgaben von großer Bedeutung.

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Können die wo fertig sind früher gehen?, Andreas Müller

Taal
Jaar van publicatie
2015
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(Paperback)
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Titel
Können die wo fertig sind früher gehen?
Ondertitel
Wer über Lernen nachdenkt, muss über Aufgaben nachdenken. Und umgekehrt
Taal
Duits
Uitgever
hep Verlag
Jaar van publicatie
2015
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
160
ISBN10
3035501483
ISBN13
9783035501483
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Aantekening
Menschen lernen durch das, was sie tun, und das gilt auch für die Schule. Wer gegen den Schlaf kämpft, lernt, diesen Kampf zu führen; wer Vokabeln auswendig lernt, übt genau das. Das Erstellen einer Gebrauchsanweisung zum Kürzen von Brüchen lehrt, wie man dies erklärt. Lernen ist ein aktiver Prozess, ganz im Sinne von Goethes Aussage: „Erfolg hat drei Buchstaben: tun!“ Entscheidend ist, was Lernende tun und wie sie es tun. Das Ziel ist, relevante Kompetenzen nachhaltig aufzubauen, nicht nur etwas zu „haben“ oder „fertig“ zu sein. Lernen ist ein fortwährender Prozess. Im schulischen Kontext sind die Aufgaben, die Lernende erhalten, entscheidend für diesen Prozess. Sie sind sowohl quantitativ als auch qualitativ von großer Bedeutung. Dieses Buch regt zum Nachdenken an: Lehrkräfte müssen über ihre Aufgaben und deren Einfluss auf das Lernen reflektieren. Es ist auch ein Handlungsaufruf: Die Überlegung, was Lernaufgaben zu „guten“ Aufgaben macht, führt zu einer neuen Sichtweise auf Aufgaben als Werkzeuge zur Aktivierung von Lernprozessen. Es werden wirkungsstarke Lernaufgaben in prototypischen Formaten und Beispielen vorgestellt. Da Lernverhalten stark vom Kontext abhängt, ist die Einbettung von Lernaufgaben von großer Bedeutung.