Bookbot

Der neue Glaube an die Unsterblichkeit

Transhumanismus, Biotechnik und digitaler Kapitalismus

Parameters

  • 152bladzijden
  • 6 uur lezen

Meer over het boek

Gott ist tot. Doch der Glaube an die Unsterblichkeit lebt weiter in den biotechnischen Vorstellungen transhumanistischer Denker über Künstliche Intelligenz, nanoinvasiv veränderte Körper und Gehirn-Uploads. Zeit für eine Entzauberung der neuen techno-utopischen Heilsversprechen. Die Phantasien des Transhumanismus schienen gestern noch reine Science-Fiction. Doch Biochemie, Gentechnik, Apple Watches und Google Glasses haben schon heute mit der Invasion und Überwachung des menschlichen Körpers begonnen – vorgeblich, um den bisher unvollkommenen, sterblichen Menschen zu optimieren. Antrieb dafür ist ein techno-utopisches Denken, das kulturellen Fortschritt nur noch als technologisches Projekt begreift. Dabei werden in der (kapitalistischen) Logik eines vermeintlich unbegrenzten Wachstums die sozioökonomischen und machtpolitischen Realitäten ebenso ausgeblendet wie ihre zivilisatorischen und lebenspraktischen Konsequenzen. Als Ergebnis droht das Gegenteil der neuen Transzendenzversprechen: ein total berechenbares, manipulierbares, steuerbares Individuum. Anstelle einer „sozialen Physik“ der Algorithmen, die bestimmt, was wir zu denken, zu fühlen und zu tun haben, plädiert Philipp von Becker für eine neue „Metaphysik des Sozialen“, die überhaupt erst wieder ein Gespräch darüber eröffnet, wie wir eigentlich leben wollen.

Een boek kopen

Der neue Glaube an die Unsterblichkeit, Philipp von Becker

Taal
Jaar van publicatie
2018
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Zodra we het ontdekt hebben, sturen we een e-mail.

Betaalmethoden

Nog niemand heeft beoordeeld.Tarief

Titel
Der neue Glaube an die Unsterblichkeit
Ondertitel
Transhumanismus, Biotechnik und digitaler Kapitalismus
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2018
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
152
ISBN10
3709203430
ISBN13
9783709203439
Reeks
Aantekening
Gott ist tot. Doch der Glaube an die Unsterblichkeit lebt weiter in den biotechnischen Vorstellungen transhumanistischer Denker über Künstliche Intelligenz, nanoinvasiv veränderte Körper und Gehirn-Uploads. Zeit für eine Entzauberung der neuen techno-utopischen Heilsversprechen. Die Phantasien des Transhumanismus schienen gestern noch reine Science-Fiction. Doch Biochemie, Gentechnik, Apple Watches und Google Glasses haben schon heute mit der Invasion und Überwachung des menschlichen Körpers begonnen – vorgeblich, um den bisher unvollkommenen, sterblichen Menschen zu optimieren. Antrieb dafür ist ein techno-utopisches Denken, das kulturellen Fortschritt nur noch als technologisches Projekt begreift. Dabei werden in der (kapitalistischen) Logik eines vermeintlich unbegrenzten Wachstums die sozioökonomischen und machtpolitischen Realitäten ebenso ausgeblendet wie ihre zivilisatorischen und lebenspraktischen Konsequenzen. Als Ergebnis droht das Gegenteil der neuen Transzendenzversprechen: ein total berechenbares, manipulierbares, steuerbares Individuum. Anstelle einer „sozialen Physik“ der Algorithmen, die bestimmt, was wir zu denken, zu fühlen und zu tun haben, plädiert Philipp von Becker für eine neue „Metaphysik des Sozialen“, die überhaupt erst wieder ein Gespräch darüber eröffnet, wie wir eigentlich leben wollen.