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Die Niederlausitz

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Die Publikation untersucht die geomorphologische Entwicklung der Niederlausitzer Landschaft von der letzten Eiszeit bis zur menschlichen Umgestaltung. Sie basiert auf Geländebeobachtungen, Höhenmodellen sowie geologischen und archäologischen Befunden, die in 70 farbigen Karten visualisiert werden. Im Fokus stehen die Brandenburger Eisrandlage und ihr Hinterland sowie die Entwicklung der Schmelzwässer vom Baruther Urstromtal bis zum Berliner Urstromtal. Erstmals wird ein mäandrierender Schmelzwasserstrom mit einem geschätzten Abfluss von 25.000 m³/s vorgestellt, der die Niederung des Ober- und Unterspreewaldes prägte. Periglaziale Prozesse, insbesondere Abluation unter Permafrost, haben entscheidend zur Reliefentwicklung beigetragen, indem sie Material zu den Vorfluten transportierten und flache Rampen sowie Spülmulden formten. In einer dieser Mulden floss einst die Dahme. Die Neiße hinterließ im Oberspreewald große Strominseln im Burg Kauper Gebiet. Das Auftauen des Dauerfrostbodens führte zur Bildung von Segregationseis, das die Oberfläche und die Abflussbahnen der Spree beeinflusste. Im Holozän nahm die Spree bei Cottbus ihren heutigen Verlauf nach Norden. Über 17.000 ausgewertete Moorbohrungsdaten vermitteln einen Eindruck vom ehemals natürlichen, anastomosierenden Flusssystem im Oberspreewald.

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Die Niederlausitz, Ronny Schomacker

Taal
Jaar van publicatie
2015
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Titel
Die Niederlausitz
Taal
Duits
Uitgever
Shaker
Jaar van publicatie
2015
Aantal pagina's
288
ISBN10
3844039651
ISBN13
9783844039658
Reeks
Aantekening
Die Publikation untersucht die geomorphologische Entwicklung der Niederlausitzer Landschaft von der letzten Eiszeit bis zur menschlichen Umgestaltung. Sie basiert auf Geländebeobachtungen, Höhenmodellen sowie geologischen und archäologischen Befunden, die in 70 farbigen Karten visualisiert werden. Im Fokus stehen die Brandenburger Eisrandlage und ihr Hinterland sowie die Entwicklung der Schmelzwässer vom Baruther Urstromtal bis zum Berliner Urstromtal. Erstmals wird ein mäandrierender Schmelzwasserstrom mit einem geschätzten Abfluss von 25.000 m³/s vorgestellt, der die Niederung des Ober- und Unterspreewaldes prägte. Periglaziale Prozesse, insbesondere Abluation unter Permafrost, haben entscheidend zur Reliefentwicklung beigetragen, indem sie Material zu den Vorfluten transportierten und flache Rampen sowie Spülmulden formten. In einer dieser Mulden floss einst die Dahme. Die Neiße hinterließ im Oberspreewald große Strominseln im Burg Kauper Gebiet. Das Auftauen des Dauerfrostbodens führte zur Bildung von Segregationseis, das die Oberfläche und die Abflussbahnen der Spree beeinflusste. Im Holozän nahm die Spree bei Cottbus ihren heutigen Verlauf nach Norden. Über 17.000 ausgewertete Moorbohrungsdaten vermitteln einen Eindruck vom ehemals natürlichen, anastomosierenden Flusssystem im Oberspreewald.