Bookbot

Macht der Unordnung

Stalins Herrschaft in Zentralasien 1920-1950

Meer over het boek

Kein Land setzte im 20. Jahrhundert so vehement auf die künstliche Bewässerung als Mittel zur Ausbreitung staatlicher Herrschaft wie die Sowjetunion. Der Bau von Kanälen und Staudämmen veränderte überall im Land des Sozialismus das Zusammenleben der Menschen, ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten und ihren Umgang mit der Natur. Die Umgestaltung der Bewässerungssysteme in der zentralasiatischen Peripherie sollte nach dem Willen Lenins und Stalins die ökonomische, ökologische und auch revolutionäre Neuordnung der Region einleiten. Christian Teichmann schildert diesen Wandlungsprozess und seine Folgen am Beispiel des Kanalbaus und der industriellen Baumwollproduktion in Usbekistan. Die sowjetische Neuordnung der Verhältnisse zwischen der kolonialen Eroberung Zentralasiens und dem Zweiten Weltkrieg ging einher mit Willkür, Terror und Chaos. Unsicherheit und Unordnung nahmen der Bevölkerung jegliche Handlungs- und Erwartungssicherheit und wurden zu zentralen Machtinstrumenten der Herrschaftssicherung.

Een boek kopen

Macht der Unordnung, Christian Teichmann

Taal
Jaar van publicatie
2016
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Zodra we het ontdekt hebben, sturen we een e-mail.

Betaalmethoden

Nog niemand heeft beoordeeld.Tarief

Titel
Macht der Unordnung
Ondertitel
Stalins Herrschaft in Zentralasien 1920-1950
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2016
Formaat
Paperback
ISBN10
3868542981
ISBN13
9783868542981
Reeks
Aantekening
Kein Land setzte im 20. Jahrhundert so vehement auf die künstliche Bewässerung als Mittel zur Ausbreitung staatlicher Herrschaft wie die Sowjetunion. Der Bau von Kanälen und Staudämmen veränderte überall im Land des Sozialismus das Zusammenleben der Menschen, ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten und ihren Umgang mit der Natur. Die Umgestaltung der Bewässerungssysteme in der zentralasiatischen Peripherie sollte nach dem Willen Lenins und Stalins die ökonomische, ökologische und auch revolutionäre Neuordnung der Region einleiten. Christian Teichmann schildert diesen Wandlungsprozess und seine Folgen am Beispiel des Kanalbaus und der industriellen Baumwollproduktion in Usbekistan. Die sowjetische Neuordnung der Verhältnisse zwischen der kolonialen Eroberung Zentralasiens und dem Zweiten Weltkrieg ging einher mit Willkür, Terror und Chaos. Unsicherheit und Unordnung nahmen der Bevölkerung jegliche Handlungs- und Erwartungssicherheit und wurden zu zentralen Machtinstrumenten der Herrschaftssicherung.