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Übersetzung und Poetik

Der deutsche Prosaroman im Spiegel tschechischer Übersetzungen der Frühen Neuzeit

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Die rezeptionsästhetisch angelegte Studie vergleicht vier frühneuzeitliche tschechische Übersetzungen deutscher Erzähltexte mit ihren Vorlagen (‚Melusine‘, ‚Florio und Bianceffora‘, ‚Ritter Galmy‘, ‚Faustbuch‘), um der Poetik der ‚Zielform‘ Prosaroman nachzugehen. Dabei wird eine wirkungsorientierte Ästhetik identifiziert, die sich am impliziten Leser und seiner Urteilskraft orientiert und mit der allmählichen Stabilisierung von Grundkategorien fiktionaler literarischer Kommunikation einhergeht. Es lässt sich beobachten, wie sich der Übersetzer zu einer unsichtbaren Instanz der Textvermittlung entwickelt, wie sich die Erzählerstimme als abstrakte Größe hinter dem Erzähltext verselbstständigt und vom ‚Autor‘ emanzipiert, wie sinnstiftende Angebote in Paratexte verbannt und damit unverbindlich gesetzt werden, schließlich wie durch die Etablierung dieser Instanzen der Roman zu einer Gattung wird, die Ambiguitäten inszenieren kann, welche der Urteilskraft des Lesers überlassen werden können.

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Übersetzung und Poetik, Jan Hon

Taal
Jaar van publicatie
2016
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(Hardcover)
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Titel
Übersetzung und Poetik
Ondertitel
Der deutsche Prosaroman im Spiegel tschechischer Übersetzungen der Frühen Neuzeit
Taal
Duits
Auteurs
Jan Hon
Jaar van publicatie
2016
Formaat
Hardcover
ISBN10
382536531X
ISBN13
9783825365318
Reeks
Aantekening
Die rezeptionsästhetisch angelegte Studie vergleicht vier frühneuzeitliche tschechische Übersetzungen deutscher Erzähltexte mit ihren Vorlagen (‚Melusine‘, ‚Florio und Bianceffora‘, ‚Ritter Galmy‘, ‚Faustbuch‘), um der Poetik der ‚Zielform‘ Prosaroman nachzugehen. Dabei wird eine wirkungsorientierte Ästhetik identifiziert, die sich am impliziten Leser und seiner Urteilskraft orientiert und mit der allmählichen Stabilisierung von Grundkategorien fiktionaler literarischer Kommunikation einhergeht. Es lässt sich beobachten, wie sich der Übersetzer zu einer unsichtbaren Instanz der Textvermittlung entwickelt, wie sich die Erzählerstimme als abstrakte Größe hinter dem Erzähltext verselbstständigt und vom ‚Autor‘ emanzipiert, wie sinnstiftende Angebote in Paratexte verbannt und damit unverbindlich gesetzt werden, schließlich wie durch die Etablierung dieser Instanzen der Roman zu einer Gattung wird, die Ambiguitäten inszenieren kann, welche der Urteilskraft des Lesers überlassen werden können.