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Holy Shit

Katalog einer verschollenen Ausstellung

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Im Jahr 1929 arbeiteten Georges Bataille und andere in Paris am Konzept von »Documents«, einer Zeitschrift, die kulturelle Bilder des Hohen und Niederen miteinander in Dialog brachte. Diese Auseinandersetzung mit dem Kulturbegriff war auch ein Anliegen von Aby Warburg in Hamburg. Carl Einstein kontaktierte Fritz Saxl und Erwin Panofsky von der Warburg-Bibliothek, um sie zur Mitarbeit an »Documents« einzuladen. Der Briefwechsel deutet darauf hin, dass eine gemeinsame Ausstellung von Batailles »Documents« und Warburgs »Atlas Mnemosyne« naheliegend war. Doch der Tod von Aby Warburg am 26. Oktober 1929 vereitelte diese Pläne. Die vorliegende Publikation rekonstruiert die verlorene Ausstellung und erweitert sie um vier zeitgenössische Räume (Theodrom, Kosmodrom, Technodrom, Soziodrom). Sie zeigt, dass ein zeitgemäßer Umgang mit globalisierter Kultur an der von Warburg und Bataille initiierten Bild-Strategie eines radikalen Neu-Konstellierens von Fremdem und Eigenem, Primitivem und Avanciertem, Wissen und Unbewusstem nicht vorbeikommt. Mit Essays von Hartmut Böhme, Elisabeth Bronfen, Diedrich Diederichsen, Michel Mettler, Franziska Nyffenegger, Peter Weber, Sigrid Weigel und Stefan Zweifel.

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Holy Shit, Michel Mettler

Taal
Jaar van publicatie
2016
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(Paperback)
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Titel
Holy Shit
Ondertitel
Katalog einer verschollenen Ausstellung
Taal
Duits
Uitgever
Diaphanes
Jaar van publicatie
2016
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
254
ISBN10
303734928X
ISBN13
9783037349281
Reeks
Aantekening
Im Jahr 1929 arbeiteten Georges Bataille und andere in Paris am Konzept von »Documents«, einer Zeitschrift, die kulturelle Bilder des Hohen und Niederen miteinander in Dialog brachte. Diese Auseinandersetzung mit dem Kulturbegriff war auch ein Anliegen von Aby Warburg in Hamburg. Carl Einstein kontaktierte Fritz Saxl und Erwin Panofsky von der Warburg-Bibliothek, um sie zur Mitarbeit an »Documents« einzuladen. Der Briefwechsel deutet darauf hin, dass eine gemeinsame Ausstellung von Batailles »Documents« und Warburgs »Atlas Mnemosyne« naheliegend war. Doch der Tod von Aby Warburg am 26. Oktober 1929 vereitelte diese Pläne. Die vorliegende Publikation rekonstruiert die verlorene Ausstellung und erweitert sie um vier zeitgenössische Räume (Theodrom, Kosmodrom, Technodrom, Soziodrom). Sie zeigt, dass ein zeitgemäßer Umgang mit globalisierter Kultur an der von Warburg und Bataille initiierten Bild-Strategie eines radikalen Neu-Konstellierens von Fremdem und Eigenem, Primitivem und Avanciertem, Wissen und Unbewusstem nicht vorbeikommt. Mit Essays von Hartmut Böhme, Elisabeth Bronfen, Diedrich Diederichsen, Michel Mettler, Franziska Nyffenegger, Peter Weber, Sigrid Weigel und Stefan Zweifel.