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Lessings "Nathan"

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Mit Erläuterungen zu Autor, Text und Wirkung. Mensch sein Die Aussage in Lessings Werk scheint einfach. Der Dichter appelliert an die Toleranz und Menschlichkeit seiner Zeitgenossen im Zeichen der Aufklärung Ende des 18. Jahrhunderts. Er präsentiert den weisen Nathan, der unabhängig von Religion und Herkunft einfach Mensch ist. Nathan lebt in Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge und unterrichtet seine angenommene Tochter Recha nicht in Judentum oder Christentum, sondern in Menschlichkeit. Diese Haltung führt zwangsläufig zu Konflikten, da viele unter dem Deckmantel ihrer Religion überzeugt sind, die einzig wahren Werte zu vertreten. Nathan verdeutlicht seine Anschauung in der berühmten Ringparabel: Die drei identischen Ringe sind nicht voneinander zu unterscheiden, so kann auch unter den Religionen von Juden, Christen und Moslems nicht entschieden werden, welche den echten Glauben repräsentiert. Am Ende überzeugt Nathan die Zweifler in nur zwei Stunden auf der Bühne. Damit wird klar: Toleranz und Menschlichkeit sind die höchsten Güter der Zivilisation. Auch im 20. Jahrhundert sind Intoleranz und Ignoranz präsent, und es besteht weiterhin die Notwendigkeit, die wahren Werte unserer Gesellschaft zu reflektieren. Nathan kann uns als Lehrmeister dienen, und seine Botschaft bleibt einfach und relevant. --Anne Hauschild

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2,7
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Taal
Duits
Uitgever
Wagenbach
Jaar van publicatie
1977
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
268
ISBN10
3803120438
ISBN13
9783803120434
Reeks
Beoordeling
2,7 van 5
Aantekening
Mit Erläuterungen zu Autor, Text und Wirkung. Mensch sein Die Aussage in Lessings Werk scheint einfach. Der Dichter appelliert an die Toleranz und Menschlichkeit seiner Zeitgenossen im Zeichen der Aufklärung Ende des 18. Jahrhunderts. Er präsentiert den weisen Nathan, der unabhängig von Religion und Herkunft einfach Mensch ist. Nathan lebt in Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge und unterrichtet seine angenommene Tochter Recha nicht in Judentum oder Christentum, sondern in Menschlichkeit. Diese Haltung führt zwangsläufig zu Konflikten, da viele unter dem Deckmantel ihrer Religion überzeugt sind, die einzig wahren Werte zu vertreten. Nathan verdeutlicht seine Anschauung in der berühmten Ringparabel: Die drei identischen Ringe sind nicht voneinander zu unterscheiden, so kann auch unter den Religionen von Juden, Christen und Moslems nicht entschieden werden, welche den echten Glauben repräsentiert. Am Ende überzeugt Nathan die Zweifler in nur zwei Stunden auf der Bühne. Damit wird klar: Toleranz und Menschlichkeit sind die höchsten Güter der Zivilisation. Auch im 20. Jahrhundert sind Intoleranz und Ignoranz präsent, und es besteht weiterhin die Notwendigkeit, die wahren Werte unserer Gesellschaft zu reflektieren. Nathan kann uns als Lehrmeister dienen, und seine Botschaft bleibt einfach und relevant. --Anne Hauschild