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Tanz- und Liebesstunde

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Wo findet man inmitten des Krieges eine Tanzlehrerin? Am 6. Juni 1944, als die Alliierten in der Normandie landen? Diese Frage beschäftigt Karl Kleinberger, einen der ersten Helfer Adolf Hitlers und nach einer schweren Verwundung an der Front Kommandant der tereziánischen Festung im Protektorat Böhmen und Mähren, wo Feinde des Reiches auf ihre Hinrichtung warten. Zu ihm und seiner Frau Gertrude kommt die einzige Tochter Kristina, die bald achtzehn wird und aus Berlin angereist ist, da die Schüler des Internats wegen der Bombardierungen vorzeitig in die Ferien geschickt wurden. Ihre Mutter sorgt sich, dass sie die Zeit im Militärgebiet ohne Freunde und weit weg vom Ballett verbringen muss, das Kristina liebt. Sie überredet ihren Mann, der alte militärische Tugenden verkörpert, eine Tanzlehrerin aus dem nahegelegenen Ghetto zu besorgen, durch das Juden aller Berufe gehen. Kristina verliebt sich unterdessen auf den ersten Blick in einen schönen SS-Mann, den sie in Gedanken Cherubín nennt. Kohouts Roman beleuchtet das Familienleben von Menschen, die glauben, einem Ideal zu dienen, oder erkennen, dass sie dem Teufel dienen, aber unfähig sind, aus diesem Dienst auszutreten.

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Tanz- und Liebesstunde, Pavel Kohout

Taal
Jaar van publicatie
1989
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(Hardcover),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 1,99

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4,3
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322 Beoordelingen

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Taal
Duits
Uitgever
Knaus
Jaar van publicatie
1989
Formaat
Hardcover
Reeks
Beoordeling
4,25 van 5
Aantekening
Wo findet man inmitten des Krieges eine Tanzlehrerin? Am 6. Juni 1944, als die Alliierten in der Normandie landen? Diese Frage beschäftigt Karl Kleinberger, einen der ersten Helfer Adolf Hitlers und nach einer schweren Verwundung an der Front Kommandant der tereziánischen Festung im Protektorat Böhmen und Mähren, wo Feinde des Reiches auf ihre Hinrichtung warten. Zu ihm und seiner Frau Gertrude kommt die einzige Tochter Kristina, die bald achtzehn wird und aus Berlin angereist ist, da die Schüler des Internats wegen der Bombardierungen vorzeitig in die Ferien geschickt wurden. Ihre Mutter sorgt sich, dass sie die Zeit im Militärgebiet ohne Freunde und weit weg vom Ballett verbringen muss, das Kristina liebt. Sie überredet ihren Mann, der alte militärische Tugenden verkörpert, eine Tanzlehrerin aus dem nahegelegenen Ghetto zu besorgen, durch das Juden aller Berufe gehen. Kristina verliebt sich unterdessen auf den ersten Blick in einen schönen SS-Mann, den sie in Gedanken Cherubín nennt. Kohouts Roman beleuchtet das Familienleben von Menschen, die glauben, einem Ideal zu dienen, oder erkennen, dass sie dem Teufel dienen, aber unfähig sind, aus diesem Dienst auszutreten.