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Nach der Angst

Geschichtswissenschaft vor und nach dem "Linguistic turn"

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Der „Linguistic Turn“ hat den HistorikerInnen Angst gemacht: Sollte sich die Geschichtsschreibung nur noch mit „Diskursen“ beschäftigen? Stehen wir vor einem Ende der Geschichte als Sozialwissenschaft? Ist in Zukunft alles nur noch „Literatur“? In diesem Buch wird die Gegenthese vertreten: Seit dem Paradigmenwechsel zur Sozial- und Mentalitätengeschichte hat auch die Frage nach dem Stellenwert der Sprache – im Sozialgefüge wie in der Wissenschaft – eine neue Virulenz bekommen. Der v. a. von Foucault geprägte Diskurs-Begriff fungiert dabei als „Türöffner“. Sprache ist mehr als nur ein Medium der Kommunikation; sie prägt alles Denken in einer Gesellschaft, also Mentalitäten, Ideologien und Diskursformationen. Sprach- und Diskursanalysen bilden daher keine Konkurrenz zur Sozialgeschichte, sondern eröffnen ihr wichtige neue Dimensionen. Oder wie ein amerikanischer Historiker sagte: „The facts have not dissolved into discourse, but they now look different“ (Robert Darnton).

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Nach der Angst, Peter Schöttler

Taal
Jaar van publicatie
2018
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(Paperback)
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Titel
Nach der Angst
Ondertitel
Geschichtswissenschaft vor und nach dem "Linguistic turn"
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2018
Formaat
Paperback
ISBN10
3896912933
ISBN13
9783896912930
Reeks
Aantekening
Der „Linguistic Turn“ hat den HistorikerInnen Angst gemacht: Sollte sich die Geschichtsschreibung nur noch mit „Diskursen“ beschäftigen? Stehen wir vor einem Ende der Geschichte als Sozialwissenschaft? Ist in Zukunft alles nur noch „Literatur“? In diesem Buch wird die Gegenthese vertreten: Seit dem Paradigmenwechsel zur Sozial- und Mentalitätengeschichte hat auch die Frage nach dem Stellenwert der Sprache – im Sozialgefüge wie in der Wissenschaft – eine neue Virulenz bekommen. Der v. a. von Foucault geprägte Diskurs-Begriff fungiert dabei als „Türöffner“. Sprache ist mehr als nur ein Medium der Kommunikation; sie prägt alles Denken in einer Gesellschaft, also Mentalitäten, Ideologien und Diskursformationen. Sprach- und Diskursanalysen bilden daher keine Konkurrenz zur Sozialgeschichte, sondern eröffnen ihr wichtige neue Dimensionen. Oder wie ein amerikanischer Historiker sagte: „The facts have not dissolved into discourse, but they now look different“ (Robert Darnton).